Coronavirus: China trickst bei Zahl der Infizierten

Das Coronavirus hat in China mittlerweile über 1000 Todesopfer gefordert. Das Land hat das System zur Zählung der infizierten Personen geändert.
Während die Zahl der Toten weiter anstieg, ging die Zahl der Neuinfektionen in China leicht zurück. In der Statistik werden nun infizierte Personen, die keine Symptome aufweisen nicht mehr angeführt. Erst wenn Krankheitssymptome auftreten, wird jene Person als "infiziert" eingestuft.

WHO widerspricht



Die neue Erfassung widerspricht den Vorgaben der WHO. Viele Infektionen würden damit gar nicht erfasst werden. Die WHO hatte zuletzt erklärt, dass rund 80 Prozent der Infektionen einen milden Verlauf nähmen.

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Auch wenn Menschen, die sich infiziert haben, keine Symptome aufweisen, können sie in der Inkubationszeit, die bis zu 14 Tagen dauern kann, selbst ansteckend sein.



Warum die Statistik geändert wurde, wollte die chinesische Kommission nicht bekannt geben. Die täglich verkündeten Zahlen der neu nachgewiesenen Ansteckungen haben sich in den vergangenen nicht mehr so drastisch erhöht.

Chefs der Gesundheitskommission entlassen



Nachdem bisher mehr als 1000 Menschen an dem Virus gestorben sind, wurden die Chefs der Gesundheitskommission in der besonders schwer betroffenen Provinz Hubei entlassen.

Laut Experten werde die Coronavirus-Epidemie in diesem Monat noch ihren Höhepunkt erreichen.

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