Eine sowjetische Raumsonde könnte bald auf die Erde stürzen. Die Sonde "Cosmos 482" war in den 70er Jahren zur Venus gestartet, zerbrach aber in der Umlaufbahn der Erde.
Kaputte Satelliten, verlorenes Werkzeug oder ausgediente Raketenstufen - die Erde ist umgeben von Weltraumschrott, der mit hoher Geschwindigkeit durch den Orbit rast.
Wie das Online-Magazin "Space.com" berichtet, könnte eines dieser verlorenen Teile nun bald auf die Erde stürzen. Dabei soll es sich um die Sonde "Cosmos 482" handeln.
Die Sonde war im März 1972 aus der damaligen Sowjetunion in Richtung Venus gestartet. Dort kam sie allerdings nie an und zerbrach bereits in der Umlaufbahn der Erde.
Ein Teil der Sonde stürzte dann bereits innerhalb eines Monats wieder zur Erde. Andere Teile sind jedoch in der Umlaufbahn geblieben.
Kapsel wird nicht verglühen
Darunter befindet sich auch die Eintrittskapsel. Genau dieses Teil könnte nun bald auf die Erde aufprallen, berichtet das Online-Magazin.
Experten rechnen damit, dass die Kapsel den Absturz überstehen und nicht verglühen wird. Der genaue Zeitpunkt des Aufpralls steht allerdings noch nicht fest. (wil)