Die Besatzung des Kreuzfahrtschiffs "Costa Concordia" ist von einem internationalen Expertenteam mit dem Preis "Seafarer of the Year" ausgezeichnet worden. Der Grund für diese Auszeichnung war der Mut und das professionelle Verhalten, das die Crewmitglieder bei der Rettung tausender Passagiere bewiesen haben.
Die Besatzung des Kreuzfahrtschiffs "Costa Concordia" ist von einem internationalen Expertenteam mit dem Preis "Seafarer of the Year" ausgezeichnet worden. Der Grund für diese Auszeichnung war der Mut und das professionelle Verhalten, das die Crewmitglieder bei der Rettung tausender Passagiere bewiesen haben.
Bei der Preisvergabe werden heldenhafte Taten im Schifffahrtsbereich ausgezeichnet. Wie die Kreuzfahrtgesellschaft Costa Crociere, Betreiber der am 13. Jänner verunglückten Costa Concordia mitteilte, hoben die Experten den Mut und das professionelle Verhalten hervor, das die Crew bei der Rettung tausender Passagiere bewiesen hat.
Kritische Stimmen
Experten, die im Auftrag der Untersuchungsrichterin der toskanischen Stadt Grosseto, Valeria Montefoschi, ein Gutachten über die Umstände an Bord des Schiffes erstellt haben, bemängelten jedoch, dass die Besatzung des Kreuzfahrtschiffs nicht darauf vorbereitet war, den Notstand zu meistern.
Ermittlungen laufen
Für 15. Oktober ist der nächste Beweissicherungstermin in Grosseto vorgesehen. Dem Kapitän wird unter anderem die Havarie und das Verlassen des Schiffes noch während der Evakuierung zur Last gelegt. Das Schiff war zu nahe an die Insel Giglio herangefahren, hatte einen Felsen gerammt. 32 Menschen starben. Gegen mehrere Offiziere und Vertreter der Reederei, darunter einen Oberösterreicher, wird ermittelt. Das 290-Meter-Schiff soll bis 2013 geborgen und abgeschleppt werden.