Österreich

Countdown zum Leopoldi-Fest in Klosterneuburg

Von 14. bis 17. November pilgern wieder tausende Gläubige, aber auch Kirtag-Fans sowie Punsch-Liebhaber nach Klosterneuburg.
Heute Redaktion
13.09.2021, 15:23

Rund um den Gedenktag des Landespatrons von Wien und Niederösterreich, Markgraf Leopold III., am 15. November (Anm.: Am 15. November 1136 starb er in Folge eines Jagdunfalls), wird Klosterneuburg wieder zum Wallfahrtsort, Stift und Stadt laden zum großen Leopoldi-Fest.

Neben der Schädelreliquie des Heiligen Leopold vor dem berühmten Verduner Altar im Stift, die wie jedes Jahr nur zu "Leopoldi" bestaunt werden kann, und dem traditionellen Fasslrutschen im Binderstadl nebenan, findet am Rathausplatz wieder der berühmte Rummel statt.

Rummel für kleine und große Kinder

Autodrom, Geisterbahn, Sombrero und Tagada – alles, was das Kirtag-Herz begehrt, kann gefahren werden. Für Speis und Trank zwischendurch sorgen zahlreiche Punsch- und Glühwein- sowie Würstel- und Marktstände.

Warum wird in Klosterneuburg "Leopoldi" gefeiert?

Die "Schleier-Legende". Markgraf Leopold III. (1073 - 1136) ist Landespatron von Wien und Niederösterreich, heiratete in zweiter Ehe Agnes von Waiblingen, eine Kaiserstochter. Als sie am Kahlenberg zu Besuch waren, verwehte der Wind den Schleier seiner Gemahlin, Leopold versprach, ihn zu suchen und dort, wo er ihn findet, eine Kirche erbauen zu lassen.

Der Schleier (Anm. er ist dem Stift als Reliquie erhalten) wurde in Klosterneuburg – dort, wo nun die Stiftskirche steht – entdeckt.

1485 wurde Leopold heilig gesprochen.

In der Babenbergerhalle werden bei musikalischer Live-Untermalung traditionell die edlen Rebensäfte der heimischen Winzer verkostet.

Waffen und pyrotechnische Gegenstände aller Art,

Utensilien, die als Wurfgeschosse Verwendung finden können,

gefährliche Gegenstände wie Glasflaschen, brennbare Flüssigkeiten und Ähnliches sind am Festgelände verboten.

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