Für Bob Dylan (79) oder Leonard Cohen (†) griff er zur Gitarre, aber vor allem mit seinem Song "The Devil Went Down To Georgia" aus dem Jahr 1979 wurde Sänger Charlie Daniels selbst zum gefeierten Star der Country-Szene. Wie sein Sprecher unter anderem dem US-Portal "PageSix" mitteilte, erlag der Musiker in einer Klinik im US-Bundesstaat Tennessee den Folgen eines Schlaganfalls.
Daniels wurde 1936 in north Carolina geboren und begann seine Musikkarriere in den 60er Jahren als Gitarrenspieler. Nach gemeinsamen Auftritten mit Musikgrößen wie Elvis Presley (†) gründete er seine eigene Country-Band und war besonders für seine beeindruckenden Solodarbietungen auf der Geige bekannt. Für seinen bekannten "Devil"-Hit erhielt Daniels sogar einen Grammy und wurde 2016 in die "Country Music Hall of Fame" aufgenommen.
Abseits der Showbühne fiel der Sänger vor allem mit seiner politisch konservativen Einstellung auf. So zählte er nicht nur zu den Befürwortern der US-Waffenlobby NRA, sondern übte auch heftige Kritik an der "Black Lives Matter"-Protestbewegung.