Von der Austria wurden die Chaoten längst ausgeschlossen, doch immer wieder sorgt die Gruppe Rechtsradikaler bei Auswärtsspielen für großen Ärger.
So auch in der Südstadt - über den Familiensektor verschafften sich die teils Vermummten Angreifer Zutritt, attackierten einen dunkelhäutigen Admira-Spieler.
Die Security griff nicht ein, die Polizei kam viel zu spät. So war es Admira-Trainer Andi Herzog, der die Chaoten stellte. "Als ich die Szenen sah, wurde mir bewusst, dass auch meine Söhne und viele andere Nachwuchsspieler im Familiensektor sitzen", sagt der Ex-Rapidler bei der Krone.
Herzog stellte sich dem Mob, nachdem ein befreundeter Vater eines U15-Spielers niedergeschlagen wurde. "Vielleicht war ich da zu blauäugig, erkannte die Gefahr nicht, aber das war mir egal", schildert Herzog die heiklen Szenen. Zwei Personen wurden bereits ausgeforscht und angezeigt.
Austria-Sportdirektor Manuel Ortlechner betont nochmals: "Eine Sauerei und Gemeinheit, wir verurteilen es auf das Äußerste, ich muss mich dafür entschuldigen."