Crash am Zebrastreifen: Betrunkener fliegt durch Luft

Bild: LPD Wien

Vor der Morgendämmerung am Sonntag rammte ein Auto auf der Linken Wienzeile einen Fußgänger. Das Opfer durchbrach die Windschutzscheibe und flog danach auf die Kreuzung.

 

Zehn Minuten nach fünf Uhr früh war ein 23-jähriger Autofahrer auf der Linken Wienzeile unterwegs. Bei der Einvernahme der Polizei schilderte der Mann, er hätte grün gehabt und sei in die Kreuzung zur Stiegergasse eingefahren. Urplötzlich lief ihm am Zebrastreifen ein Fußgänger vor das Auto. Der Mann konnte nicht mehr bremsen und rammte den 32-jährigen Passanten. 

Der Fußgänger flog erst auf die Motorhaube, dann gegen die Windschutzscheibe. Durch die Wucht des Aufpralls durchschlug er das Glas, wurde zurückgeschleudert und pralle wieder auf der Wienzeile auf. 

Der 32-Jährige wurde mit Verdacht auf eine Fraktur des Schienbeinkopfes und mehreren Prellungen ins Spital eingeliefert. Dort nahm man ihn stationär auf. Ob der Betrunkene innere Verletzungen erlitt, war bei der Einlieferung noch nicht klar. 

Die Polizisten ließen beide Beteiligte "blasen". Dabei schlug der Alkomat beim Fußgänger aus. Der Mann hatte  einen Wert von 1,6 Promille, der Autofahrer war nüchtern. 

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