Crystal Meth-Labor in Wiener City ausgehoben

"Breaking Bad" in der Wiener Innenstadt: Ein 50-Jähriger hat an nobler Adresse ein Crystal Meth-Labor betrieben. Eine Hausdurchsuchung Anfang November beendete die Produktion der Droge, die ähnlich wie in der TV-Serie einen besonders hohen Reinhaltsgehalt aufwies.

in der Wiener Innenstadt: Ein 50-Jähriger hat an nobler Adresse ein Crystal Meth-Labor betrieben. Eine Hausdurchsuchung Anfang November beendete die Produktion der Droge, die ähnlich wie in der TV-Serie einen besonders hohen Reinhaltsgehalt aufwies.

Ermittler entdeckten die Drogenküche in einer Wohnung in der Judengasse. Entscheidende Hinweise kamen von Personen aus der Drogenszene, bei denen die Droge sichergestellt worden war. Die Hausdurchsuchung vergangene Woche hatte rund acht Stunden gedauert. Neben der Polizeisondereinheit WEGA musste auch die Feuerwehr angefordert werden.

Auf freiem Fuß angezeigt

Der Einsatz dauerte acht Stunden. Bestandteile wurden sichergestellt, die fertige Droge jedoch nicht. Die Feuerwehr rückte mit Spezialgeräten an, um die Chemikalien ins Labor zu bringen. Der Verdächtige wurde auf freiem Fuß angezeigt.

Dem Drogenkoch war es gelungen, mit einer Anleitung aus dem Internet besonders reines Crystal Meth herzustellen. Nur bei der Entsorgung ging er offenbar stümperhaft vor, er soll die Drogen-Abfälle im normalen Hausmüll entsorgt haben.

Zuletzt Labor im Waldviertel ausgehoben

In Wien sind Crystal Meth-Funde selten, hingegen wurde er vor kurzem das bisher größte Labor ausgehoben.

Das zu den Methampetaminen zählende Crystal Meth ist eine der weltweit gefürchtetsten Drogen. Es macht schnell abhängig und schädigt den Körper in kurzer Zeit nachhaltig. Crystal-Meth-Konsumenten sehen daher oft nach nur wenigen Monaten um viele Jahre gealtert aus. Die kristalline Droge wird geschnupft, gespritzt, geraucht oder gegessen.

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