Kantersieg auf dem Wiener Sport-Club-Platz!
Rapid setzt sich am Sonntag im Cup-Derby gegen Donaufeld mit 7:0 durch. Damit gibt sich in der ersten Runde des ÖFB-Cups kein Bundesligist die Blöße. Die Hütteldorfer kommen lange nicht auf Touren, feiern dank einer fulminanten Schlussphase einen hohen Auswärtserfolg im Ausweichstadion des Regionallisten.
So eindeutig, wie sich das Ergebnis liest, war das Spiel "David gegen Goliath" lange nicht. Guido Burgstaller bringt Rapid früh in Führung (6.) – ein Zufallsprodukt nach einem langen Ball von Goalie Niklas Hedl.
Erst mit dem Pausenpfiff trifft Marco Grüll zum 2:0 (45+1.).
Trotz 0:2-Rückstand lässt sich Donaufeld nicht hängen, kommt sogar zu zwei Top-Chancen auf den Anschlusstreffer. In der Schlussphase bricht aber die Gegenwehr der aktiv und hoch verteidigenden Hausherren. Grüll erhöht auf 3:0 (73.). Dann brechen in der "Rapid-Viertelstunde" alle Dämme. Neuzugang Fally Mayulu (80.), Oliver Strunz (86.), Roman Kerschbaum (88.) und Sommer-Einkauf Matthias Seidl (90+1.) sorgen für klare Verhältnisse.
Besonders die Ex-Blau-Weiß-Angreifer Seidl und Mayulu wissen dabei zu gefallen, nützen ihr erstes Pflichtspiel in Grün-Weiß, um eine Duftmarke zu hinterlassen.
Trainer Zoran Barisic: "Es war ein sehr guter und souveräner Auftritt von meiner Mannschaft. Es ist unser Auftrag, die Fans zufrieden und glücklich zu machen. Heute war das wieder so weit. Die Einstellung war wirklich top."