Cyber-Attacke gegen Flughafen: Täter ausgeforscht

Bild: Daniel Schaler

Im September des Vorjahres hatten Hacker Angriffe gegen den Flughafen Wien-Schwechat gestartet. Unbekannte versuchten den Server des Airports lahmzulegen. Jetzt konnte das Heeresnachrichtenamt einen im US-Staat Kentucky lebenden Türken enttarnen.

Der Verdächtige Haupttäter Arslan A. (29) alias Osman T. oder auch General Osman soll einen militärischen Hintergrund in der Türkei haben. Beruflich gibt er sich selbst als Cyber-Sicherheitsfachmann aus.

Bei den Cyber-Angriffen auf den Airport wurden zahlreiche Computer mit Schadprogrammen infiziert, die in Folge den Flughafen mit einer massenhaften Anzahl an Anfragen konfrontierten. Die Sicherheitssysteme konnten die Attacken aber abwehren – .

Hintergrund: Angegriffen worden seien Länder, denen von ihm und seinen Sympathisanten "Türkenfeindlichkeit" nachgesagt werde. Im Fall des Flughafens richtete sich die Kritik gegen eine außerplanmäßige Zwischenlandung eines türkischen Fliegers. Laut "Kurier" wurde damals 49 türkischen Staatsbürger kein Not-Visum ausgestellt, sie mussten in der Transitzone übernachten. 

Die Ermittlungen des Verfassungsschutzes laufen weiter. Cyber-Attacken soll es auch gegen das Parlament, die Nationalbank, das Verteidigungs- und Außenministerium gegeben haben.

 

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