US-Präsident Donald Trump sorgte mit seiner ersten Rede vor der UNO-Vollversammlung für Aufsehen. Unter anderem bezeichnete er Kim Jong-un als "Raketenmann" auf einem "selbstmörderischen Weg" und drohte Nordkorea mit der "totalen Vernichtung", sollten die USA dazu gezwungen werden.
Das geht wohl selbst seinem Stabschef, General John Kelly, zu weit. Auf einem Foto der Nachrichtenagentur AP ist zu sehen, wie er das Gesicht in seiner Hand vergräbt, auf englisch "Facepalm" genannt.
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Auch auf weiteren Fotos, die während der Rede geschossen wurden, wirkt er abwesend und schaut oft ins Leere (vgl. Bildstrecke oben).
Reaktionen lassen nicht lange auf sich warten
Natürlich brodelt es jetzt in der Internetgemeinde: Auf Twitter etwa sehen unzählige User das Bild als Symbol. Schauspieler Adam Best schreibt: "Wir alle waren heute wie John Kelly. Trumps UNO-Rede war peinlich, nicht ehrenvoll."
Journalist Kyle Feltscher macht sogar eine psychologische Diagnose: "John Kelly durchlebte offenbar eine existenzielle Krise." Ins gleiche Horn stösst ein anderer Trump-kritischer Account: "Kelly hatte einen stillen, inneren Zusammenbruch, während sich Trump wie ein Verrückter aufführte."
John Kelly selbst verteidigt sich auf Twitter: "Die Medien zeigen immer eine Momentaufnahme. Sorry, es war langweilig, einer Rede zuzuhören, die ich schon gelesen hatte."
(nk)
(red)