Ein ungewöhnlicher Einsatz für die deutsche Bundespolizei: In der Nacht auf Montag stoppten Beamte in Schleswig-Holstein (D) einen Fußgänger auf der Autobahn. Der 48-jährige Däne war nur mit einer Handytaschenlampe ausgerüstet auf dem Standstreifen unterwegs.
Als die Polizisten ihn fragten, wohin er denn wolle, gab der Mann die Stadt Aarhus an der Ostküste der dänischen Halbinsel Jütland als Ziel an - immerhin mehrere hundert Kilometer entfernt.
Wie die Bundespolizeiinspektion Flensburg mitteilte, holten die Beamten den nächtlichen Wanderer umgehend in ihren Streifenwagen. Dort klärten sie ihn über die Lebensgefahr auf, in die er sich als Fußgänger auf der Autobahn begeben hatte.
In Ellund an der deutsch-dänischen Grenze wurde der 48-Jährige schließlich an die dänische Polizei übergeben. Was genau ihn zu dem gefährlichen Fußmarsch bewogen hatte, ist nicht bekannt.