Aida gibt Suche nach Daniel Küblböck auf

Der einstige DSDS-Kandidat Daniel Küblböck ist am frühen Sonntagmorgen von einem Kreuzfahrtschiff ins kalte Wasser gesprungen. Seither fehlt jede Spur.
Die kanadische Küstenwache suchte stundenlang nach ihm, bislang erfolglos: Daniel Küblböck (33) wird seit Sonntagmorgen vermisst, nachdem er gegen 5 Uhr von Bord des Kreuzfahrtschiff "AIDAluna" gesprungen ist, wie Aida Cruises mitteilte. Er war als Feriengast auf dem Schiff, das sich seit dem 29. August auf dem Weg von Hamburg nach New York befindet.

Nach dem Vermissten werde im Seegebiet vor der kanadischen Küste in Zusammenarbeit mit der Küstenwache intensiv gesucht, erklärte das Unternehmen. Der Kapitän und die Crew hätten umgehend alle erforderlichen Maßnahmen zur Rettung eingeleitet. Das Schiff wurde vorsorglich gestoppt, kehrte an die entsprechende Stelle zurück. Aber die Suche verlief erfolglos. Gegen 20.30 Uhr am Sonntag (Ortszeit) setzte das Schiff seinen Kurs fort.

"Ich bedaure sehr, das sich Sie an dieser Stelle informieren muss, dass wir die Suchoperation als solche mit dem gemeinsamen Beschluss der Küstenwache von Kanada abgebrochen haben beziehungsweise beendet haben", so der Kapitän in einer Durchsage laut "Bild".

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In der Nacht suchte ein Schiff der Küstenwache weiter, bei Morgengrauen soll sich auch Luftunterstützung hinzugesellen.

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Die AIDA-Route Hamburg-New York mit ihren Stationen: Die Unglücksstelle liegt etwa 185 Kilometer nördlich von Neufundland (Stecknadel). Quelle: Google Maps, "heute.at"-Grafik



Geringe Chancen

Küblböcks Überlebenschancen schwinden mit jeder Stunde. Die Unglücksstelle liegt ungefähr 185 Kilometer nördlich von Neufundland und die Wassertemperaturen liegen bei rund 10,5 Grad.

An Bord habe es mehrere Durchsagen an die Besatzung und Gäste gegeben, dass eine Person vermisst werde, heißt es. Mehrere Passagiere hätten bestätigt, dass es sich dabei um Küblböck handle. Laut einem Crew-Mitglied sei er von Deck 5 gesprungen. Nach der "Mann über Bord"-Durchsage des Kapitäns kurz nach dem Vorfall sei das gesamte Schiff durchsucht worden. "In jeder Kabine wurde nach ihm gesucht", wird ein Passagier zitiert.

Laut Informationen von "Bild" soll der Sänger vor seinem Verschwinden an Bord aufgefallen sein – durch aggressives Verhalten und das Tragen von Frauenkleidern sowie Stöckelschuhen.

Vater in Sorge

"Ich klammere mich jetzt nur an die Hoffnung, dass irgendwie doch noch alles gut wird!", sagt Küblböcks Vater zu "Bild".

2003 wurde Küblböck Dritter bei "Deutschland sucht den Superstar". Seither ist er als Sänger und Schauspieler tätig. Außerdem als Unternehmer: Das Honorar aus seinem ersten Album hatte er in eine Solaranlage investiert.



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(lu/kfi)

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