Küblböck wollte kurz vor Sprung ins Krankenhaus

Dreimal soll der Sänger Daniel Küblbock den Alarm ausgelöst haben, ehe er am frühen Morgen des 9. September ins Meer stürzte.
Was passierte genau am 9. September? Jenen Tag, an dem Daniel Küblböck zuletzt lebend gesehen wurde? Der "Spiegel" hat die letzten Stunden des Sängers und Schauspielers rekonstruiert, ehe dieser gegen fünf Uhr morgens vom Kreuzfahrtschiff "Aida Luna" ins Meer sprang. Küblböck gilt seither offiziell als vermisst.

Gegen 1 Uhr morgens hat der 33-Jährige demnach die Schiffsbar in Richtung Kabine verlassen. Da er sich dann an einer kaputten Glasflasche verletzt haben soll, sei er drei Stunden später zur Rezeption gegangen und habe darum gebeten, sich im Schiffskrankenhaus behandeln zu lassen. Als man Küblböck sagte, dass das Spital noch geschlossen sei, sei er aufbrausend geworden. Später habe er dreimal den Alarm ausgelöst – dann ging er über Bord.

Wie das Magazin weiter schreibt, habe Küblböck schon länger an Panikattacken und Angstzuständen gelitten. Ein Neurologe soll ihm im August die Diagnose "akute Episode einer schizophrenen Psychose" attestiert haben.

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(roy)

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