Dänischer 'Nackt-Cowboy' will in die Regierung

Bild: PR Bild / Erika Stanley

Wahlplakate sind in der Regel eine eher langweilige Angelegenheit. Zu sehen sind meist große Slogans und die dezent photogeshoppten Gesichter der jeweiligen Kandidaten. Nicht so in Dänemark. Dort hat sich John Erik Wagner im derzeit laufenden Wahlkampf über die Landesgrenzen hinweg bekannt gemacht. Mit einem Plakat, das ihn nackt zeigt.

Am 18. Juni wählt Dänemark eine neue Regierung. Dabei will auch der parteilose John Erik Wagner mitmischen. Um für das dafür notwendige Maß an Aufsehen zu sorgen, entschied er sich, ein Nacktfoto von sich für seine Wahlplakate zu verwenden.

"Sheriff von Amager"

Ein anderthalb Jahre alter Schnappschuss, der Wagner mit Cowboyhut, Pistolengurt und sonst nur nackter Haut zeigt, sorgt seit ein paar Tagen für internationalen Gesprächsstoff. Den "Sheriff von Amager", wie er von der lokalen Presse genannt wird, freut die mediale Aufmerksamkeit. Seit 2005 hat er bei allen Wahlen kandidiert, bislang allerdings ohne Erfolg.

"Kein Photoshopping"

Das soll das Nacktfoto, auf dem auch sein Gemächt zu sehen ist, nun ändern. Gegenüber der Zeitung "Ekstra Bladet" erzählt er, dass vor allem Frauen von dem Plakat angetan sind. "Ich bekomme jede Menge sexy Angebote von Frauen über Facebook und Twitter. Einige rufen auch an. Sie wollen sich mit mir treffen", sagt er stolz. Auch die Größe seines Penis ist Gesprächsthema. "Einige fragen, ob das Bild retuschiert ist. Nein, da gab es kein Photoshopping. Das ist die natürliche Größe", dementiert er Gerüchte über nachträgliche Bildbearbeitung.

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