Kleinwagen kurvt völlig demoliert durch Linz

Kaputte Heckscheibe, Beulen, Kratzer und offenbar ein zerstörtes Licht. So fuhr in Linz ein Pkw herum. Darf man das? Ein Experte klärt auf.

Dieser Kleinwagen sieht wirklich sehr mitgenommen aus: Die Heckscheibe ist zerstört und wurde durch eine Plastikplane ersetzt, die Stoßstange ist arg lädiert, der gesamte Kofferraum ist eingedrückt.

Es dürfte offenbar zuvor ein Unfall passiert sein.

Trotzdem kurvte der Lenker oder die Lenkerin mit dem kaputten Renault Modus so durch Linz.

Stellt sich die Frage: Ist das erlaubt?

Lukas Thallinger, Verkehrsjurist beim ÖAMTC, klärt auf.

Er sagt: "Grundsätzlich müsste das Auto eine Pickerl-Überprüfung überstehen. Das ist in diesem Fall wohl nicht der Fall, alleine schon wegen der fehlenden Heckscheibe".

Und: "Es dürfen auch keine Spitzen hervorstehen, die beispielsweise für Fußgänger eine Verletzungsgefahr darstellen könnten".

Aber wenn der Lenker gerade einen Unfall hatte, darf er dann nicht so direkt zur nächsten Werkstatt fahren?

"Es müsste am Unfallort überprüft werden, ob das Auto noch fahrtauglich ist und ein Pickerl bekommen würde. Wenn nicht, dann muss man das Auto bis zur Werkstatt abschleppen lassen", so Thallinger.

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