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"Darksburg" im Test: Abwechslungsarme Zombie-Apokalypse

Das Konzept von "Darksburg" ist eigentlich toll, doch in der Umsetzung gibt es einfach zu wenig, das lange bei der Stange hält.

Heute Redaktion
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"Darksburg" ist jetzt auf PC via Steam erhältlich.
"Darksburg" ist jetzt auf PC via Steam erhältlich.
Shiro Games

Was wäre, wenn man die Kameraperspektive und das Gameplay von "Diablo" mit dem Survival-Gedanken des kultigen Zombie-Survival-Shooters "Left 4 Dead" kreuzen würde? Das hat sich offenbar auch das Entwicklerstudio Shiro Games gedacht – und das Konzept mit "Darksburg" umgesetzt.

Am Ende jedenfalls, denn das Spiel befand sich acht Monate im Early Access und war eigentlich ganz anders geplant gewesen. Was ursprünglich ein als Koop-Kampfspiel für vier Spieler sein sollte, ist nun zum Rogue-lite mit Koop-Komponente geworden.

Kampfnonne und wehrhafter Koch

Genretypisch wird die Umgebung zufällig generiert, jeder Spieldurchgang unterscheidet sich von den bereits zuvor absolvierten. Das Ziel ist eigentlich simpel: Überlebende müssen sich ihren Weg durch eine Stadt bahnen, um vor der Horde untoter Monster zu entkommen, die hinter jeder Straßenecke lauert. Das Ganze zieht sich über vier Level und einen finalen Bossfight. Leider will sich keine wirkliche Abwechslung einstellen – dass der Endboss und die Abschlüsse der Level sich nicht verändern, verbessert das Bild nicht.

Um den Spießrutenlauf zu schaffen, kann jeder der bis zu vier Spieler aus fünf Charakteren wählen, Dabei handelt es sich etwa um eine Nonne, die mit einem Kreuz kämpft oder einen Koch mitsamt Kelle. Die Designs sind farbenfoh und ausdrucksstark. Zu Beginn sind bereits alle vier aktiven Fähigkeiten freigeschaltet – und es kommen auch keine weiteren hinzu. Bei Levelaufstiegen kann man allerdings zwischen drei zufälligen Upgrades wählen.

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    Was wäre, wenn man die Kameraperspektive und das Gameplay von "Diablo" mit dem Survival-Gedanken des kultigen Zombie-Survival-Shooters "Left 4 Dead" kreuzen würde? Das hat sich offenbar auch das Entwicklerstudio Shiro Games gedacht – und das Konzept mit "Darksburg" umgesetzt.
    Was wäre, wenn man die Kameraperspektive und das Gameplay von "Diablo" mit dem Survival-Gedanken des kultigen Zombie-Survival-Shooters "Left 4 Dead" kreuzen würde? Das hat sich offenbar auch das Entwicklerstudio Shiro Games gedacht – und das Konzept mit "Darksburg" umgesetzt.
    Shiro Games

    Kaum Neues

    In Darksburg wird der Schwierigkeitsgrad dynamisch auf die Gruppengröße angepasst, so ist tatsächlich jeder Durchlauf immer wieder herausfordernd. Das Problem: Nach einer oder maximal zwei Stunden hat man fast alles gesehen, was das Spiel zu bieten hat. Immerhin darf mit freischaltbaren permanenten Boni (sogenannten Curios) für die Charaktere experimentiert werden. Dennoch: Die Langzeitmotivation will sich nicht einstellen.

    Fazit

    Für ein paar Stunden Koop-Spaß ist "Darksburg" sicher gut, doch derzeit fehlt noch die Motivation, die über die ersten paar Durchgänge hinaus geht. Mehr Abwechslung für die Aufgaben, zusätzliche Umgebungen und mehr Charaktere könnten hier Abhilfe schaffen. So bleibt "nur" ein knalliges Action-Game mit wenig Tiefgang.

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