Darum gibt es keinen "Game of Thrones"-Film

Bild: Mario Anzuoni / Reuters

Der Autor der weltberühmten "Game of Thrones"-Bücher, George R.R. Martin, hat nun zugegeben, warum er sich immer gegen eine Verfilmung seiner Romane gewehrt hat. Außerdem löst er in der aktuellen GoT-Folge mit einer weiteren brutalen Szene - manche Fans meinen die brutalste überhaupt - heftige Diskussionen aus.

Der Autor der weltberühmten , hat nun zugegeben, warum er sich immer gegen eine Verfilmung seiner Romane gewehrt hat. Außerdem löst er in der aktuellen GoT-Folge mit einer weiteren brutalen Szene - manche Fans meinen die brutalste überhaupt - heftige Diskussionen aus.
In einem Interview in "The South Bank Show" gibt George R.R. Martin erstmals öffentlich bekannt, warum es satte 15 Jahre gedauert hat, bis seine Romanreihe endlich als Serie auf die Bildschirme gebracht wurde aber bis dato noch immer kein Film existiert.

Martin vergleicht die Problematik mit , denn Regisseur Peter Jackson habe auch drei Filme gebraucht, um die Bücher auf die Leinwand zu bringen und musste trotzdem noch Dinge weglassen.

Für "A Strom of Swords" (Schwertgewitter) alleine würde es drei Filme brauchen, meint Martin und rechnet weiter: "Und wenn man sich vorstellt, dass man auch noch zwei Filme für 'A Game of Thrones' (Eisenthron) und 'A Clash of Kings' (Königsfehde) braucht, sind wir schon bei sieben Filmen und in der Serie auf halben Wege."

"Ich brauchte das Geld nicht"

Weiters verrät der Autor, dass er das Geld einfach nicht gebraucht hat und somit in der Lage war, "Nein" zu sagen: "Ich brauchte das Geld nicht, somit hatte ich die Macht 'Nein' zu Hollywood zu sagen."

Martin erklärt außerdem, dass Filmproduzenten ihn in zwei Richtungen drängen wollten: Entweder schlugen sie vor, einfach mal einen Film zu machen und wenn sich dieser verkauft, über weitere nachzudenken oder aber sie haben verstanden, wie komplex die Geschichte ist und wollten deshalb eine zentrale Hauptfigur ernennen.

Sie hätten dann Jon Snow oder Daenerys als zentrale Figur bestimmt und der ganze Film würde sich nur um diesen Charakter drehen. "Das mag vielleicht ein guter Film und interessant sein, aber es ist nicht meine Geschichte. Meine Geschichte ist eine Kombination aus allem.", beschreibt Martin das Dilemma.

"Dance of Dragons" noch brutaler

Indessen läuft in den USA derzeit die fünfte Staffel der "Game of Thrones"-Serie, in der schon einige Folgen von Fans zerrissen wurden - zu brutal würde George R.R. Martin mit seinen Figuren umgehen und zu sehr weiche er teils von seinen Romanen ab. Vor allem die sorgte für heftige Reaktionen, manche Fans wollten der Serie daraufhin sogar abschwören. In der aktuellen neunten Folge "Dance of Dragons" schießt Martin den nächsten Vogel ab.

+++++ Achtung: Spoiler! +++++

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In der neunten Folge der fünften Staffel "Game of Thrones" lässt Martin die 16-jährige Prinzessin Shireen bei lebendigem Leibe den Feuertod sterben! Sie wird vom eigenen Vater Stannis Baratheon geopfert, um dadurch Gott für die bevorstehende Schlacht gnädig zu stimmen. Er bringt sie zum Scheiterhaufen und Shireen selbst entzündet das Feuer, markerschütternde Hilfeschreie folgen, ihre Mutter Selyse will sie noch retten, wird aber von Soldaten zurückgehalten. Stannis Baratheon dreht sich mit tränenden Augen um und lässt seine Tochter elendig sterben.

Fans verarbeiten ihren Schock über die erneute Brutalität der neunten Folge auf Twitter unter dem Hashtag #StunnisMustDie:

My face while watching the latest episodes of game of thrones: ??????????????????
— Hanna Emilie (@hanna_ef)


I don't think I'm fully recovered from last night's ???
— Lindsey Puls (@HavClothWilTrav)


What kind of father sacrifices his own daughter for power? Especially when he loved her?
— Angellica Aribam (@AngellicAribam)


Who would want to follow a king willing to kill his own daughter?
— Vedant Suryavanshi (@PotterheadV)


Why, Stannis?!! Why?!!
— Itty (@itzybloo)

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