Darum rufen wir beim Opern-Comeback (leise) "Bravo"

So sieht ein ausverkauftes Haus in Corona-Zeiten aus: Vor Beginn der Generalprobe legten viele die Maske noch kurz ab.
So sieht ein ausverkauftes Haus in Corona-Zeiten aus: Vor Beginn der Generalprobe legten viele die Maske noch kurz ab.Wiener Staatsoper, Michael Pöhn
Die Staatsoper eröffnet heute die Opernsaison mit "Madama Butterfly" – die Generalprobe lief bereits problemlos ab. 

Es ist der Beginn einer neuen Ära, aber er wird in den Hintergrund gerückt. Heute Abend (19 Uhr) findet in der Wiener Staatsoper die erste Aufführung nach einem halben Jahr Pause statt. Puccinis "Madama Butterfly" ist gleichzeitig die erste Premiere der Direktion von Bogdan Roščić.

Offene Generalproben: Eine Premiere 

Schon bei der Generalprobe am Samstag waren rund 1.000 Fans mit dabei, inklusive knapp 300 unter 27-Jährige: Auch eine Premiere, Proben sind ja sonst der Belegschaft vorbehalten. "Es war überwältigend toll", sagt Sprecherin Susanne Athanasiadis, "einige Leute haben auch 'Bravo' gerufen und sich im selben Moment eingebremst und erinnert, dass man das momentan nicht sollte…"

Trotz Corona-Maßnahmen eine gelungene Generalprobe

Bei der Generalprobe funktionierten die Corona-Maßnahmen samt offener Türen eine Stunde vor Vorstellung, Ausweiskontrollen und Maskenpflicht reibungslos. Maskenpflicht bestand überall, außer auf den zugewiesenen Sitzplätzen. Selbst dort wurde der NMS während der Vorstellung von den allermeisten getragen. Für die heutige ausverkaufte Premiere wird mit 1.200 Besuchern gerechnet, mehr sei selbst beim dynamischen Buchungssystem kaum möglich. Wer die Eröffnungspremiere von Puccinis Meisterwerk miterleben möchte: ORF III überträgt um 20.15 Uhr leicht zeitversetzt.

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