3.000 Passagiere saßen in der Nacht auf Mittwoch am Flughafen Wien fest, etwa 400 übernachteten am Boden. Die heftigen Unwetter waren Schuld daran. Im Laufe des Mittwochs arbeitete die AUA daran, Umbuchungsmöglichkeiten für alle zu finden. Manche werden wohl noch einige Tage in Wien verbringen müssen.
Die , wollen Antworten. Die Flugausfälle und Verspätungen hatten vielfältige Gründe, die alle mit den heftigen Unwetter, die am Dienstag über Österreich zogen, in Zusammenhang stehen.
Das ist passiert
Flüge, die am Abend in Schwechat landen wollten, mussten teilweise auf andere Flughäfen ausweichen, denn die Bodenabfertigung musste kurzzeitig unterbrochen werden, um die Sicherheit des Personals zu gewährleisten. Das war ungefähr zwischen 22.30 Uhr und 23.00 Uhr, wie ein Sprecher des Flughafens Wien im Gespräch mit "heute.at" bestätigte.
Wie Austrian Airlines-Konzernsprecher Peter Thier gegenüber "heute.at" erklärte, wurden 30 Flüge kurzfristig gestrichen, davon waren etwa 3.000 Passagiere betroffen. Ihnen wurde angeboten, über Nacht auf Kosten der Fluglinie in ein Hotel zu gehen. Etwa 400 Personen (darunter auch welche von anderen Airlines) entschieden, lieber am Airport zu schlafen. Das Flughafen-Personal versorgte die gestrandeten Passagiere mit Decken und Getränken.
30 Flüge mussten gestern Abend gestrichen werden, 3.000 Passagiere sind leider betroffen.
— Peter N. Thier (@Flugthier)
Informationen über ihren Flug und eventuelle Umbuchungen gab es in der Nacht jedoch noch nicht. Der Ticketschalter der Austrian Airlines ist über Nacht nicht besetzt, im Hintergrund arbeitete man jedoch auf Hochtouren. Für jeden Einzelnen der 3.000 Passagiere musste eine Umbuchungsmöglichkeit gefunden werden. In der betriebsamen Urlaubszeit kein leichtes Unterfangen.
So geht es weiter
Seit den Morgenstunden arbeiten die Mitarbeiter der AUA auf Hochtouren daran, alle Passagiere wieder mit eigenen oder Flügen von Partner-Airlines auf ihren Weg zu bringen. Thier schätzt, dass etwa ein Viertel der Betroffenen mittlerweile umgebucht wurden (Stand Mittwochmittag).
Den Wartenden bleibt nichts anderes übrig, als zu warten. Sie werden per SMS und Anruf verständigt, sobald eine Umbuchungsmöglichkeit da ist. Mittlerweile funktioniert der Flugbetrieb zwar wieder normal, aber man habe "noch nicht für alle eine Lösung gefunden."
Thier schließt nicht aus, dass einige Passagiere ein paar Tage in Wien verbringen müssen.