Darum schlafen Kratky und Knoll "zusammen"

Heute zieht die Weihnachtswunder-Crew ins gläserne Ö3-Studio in Linz, bleibt dort bis Sonntag. "Heute" zeigte sie ihren Wohn-Container, lüftete Geheimnisse.

Jedes Jahr sendet Ö3 sein Weihnachtswunder (ein 120 Stunden dauernder Charity-Event, bei dem Spenden gesammelt werden) aus einer anderen Stadt. Heuer ist Linz dran.

Schon vor Tagen wurde das gläserne Studio und der Wohncontainer, in dem die drei Ö3-Stars Robert Kratky, Andi Knoll und Gabi Hiller dann bis Heiligabend "eingesperrt" sind, am Hauptplatz aufgebaut.

Heute, Dienstag, ziehen sie ein. Am Tag zuvor zeigten die drei WG-Promis "Heute", wo sie senden, schlafen, duschen werden … Und das auf 24 Quadratmetern!

Andi Knoll macht die WG-Führung. Und zeigt als erstes das Schlafzimmer mit zwei Stockbetten (Knoll schläft unten, Hiller über ihm; Kratky im zweiten Stockbett, und ein Bett ist für Gäste frei). Die Betten sind bezogen. Gemacht hat das Knoll selbst. Aber nicht, weil er das so gerne tut, sondern weil er gegen seine Kollegen in "Stein, Schere, Papier" verloren hat.

Einhorn regelt, wer sprechen darf

Zusammen mit Knoll kuschle ich, "Heute"-Reporterin Isabel Klambauer", mich ins untere Bett. Zum Probeliegen. Echt gemütlich, muss ich sagen. Drüber haut sich Gabi Hiller mit einem Plüsch-Einhorn in die Federn.

Das Einhorn ist nicht nur Kuscheltier, sondern hat in der (Ö)3er-WG auch eine wichtige "Funktion": "Wir haben beschlossen, dass nur derjenige reden darf, der dieses Einhorn in der Hand hat", schmunzelt Hiller.

Weiteres Geheimnis, das gelüftet wird: Warum teilen sich eigentlich Kratky und Knoll nicht ein Doppel-Stockbett? "Sie wollen beide weit voneinander entfernt liegen, weil sie beide schnarchen", erklärt Hiller.

Der Schlafplan richtet sich nach den Schnarchnasen

Deshalb gibt's auch einen Schlafplan. Und nachdem Kratky und Knoll Schnarcher sind und Hiller die einzige Nichtschnarcherin ist, ist es naheliegend, dass die beiden Männer zeitgleich schlafen. Hiller damit die Moderations-Nachtschichten übernimmt – um tagsüber dann in Ruhe schlafen zu können, ohne lautes Sägen vom Bettnachbarn. Und Kratky und Knoll tagsüber moderieren.

Noch kurz in die Dusche und aufs Klo geschaut (ja, alles im Container vorhanden), dann geht's zum Talk ins gläserne Ö3-Studio. Und da drängt sich gleich die erste Frage auf: Kommt ihr euch nicht beobachtet vor, wenn ihr quasi am Hauptplatz in einem Sende-Aquarium lebt? "Ab und zu sieht man Betrunkene von Weihnachtsfeiern vorbeigehen oder man bekommt auch mit, wo die tollsten Partys steigen, man ist also nie allein", so Gabi Hiller.

Außerdem haben es nicht nur die Leute draußen lustig, die reinschauen können, sondern auch die drei drinnen, wenn sie rausschauen: Es seien schon Hörer mit Kamelen angerückt – nur um ins Radio zu kommen, berichten die drei.

Doch wie halten Sie es untereinander aus? Robert Kratky hat auch darauf eine amüsante Antwort: "Bei uns ziehen sich Gegensätze an, wobei der Andi ein korrekter Mensch ist und ich halt weniger." Was Knoll nicht verneint, aber hinzufügt: "Die Gabi ist unser emotionaler Wunderbaum, falls wieder ein Hahnenkampf ins Haus steht und wir konfrontiert sind mit Müdigkeit und Erschöpfung."

Ziel: mehr als 3,5 Millionen Euro an Spenden

Schlapp machen gilt aber nicht, denn: Es gilt ja die 3,5 Millionen Euro an Spenden vom letzten Jahr zu toppen. Aber: So motiviert, wie die drei sind, wird ihnen das bestimmt gelingen.

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