Die kühleren Temperaturen machen den Herbst zur perfekten Zeit, um Knoblauch anzubauen. Wer jetzt Winterknoblauch in die Erde setzt, kann sich im Sommer über deutlich größere Knollen freuen als bei einer Frühjahrspflanzung.
Im Gegensatz zum Frühlingsknoblauch, der von Mitte Februar bis Mitte April gepflanzt wird, ist Winterknoblauch winterhart und entwickelt durch die Kälteperiode kräftigere Zehen. Bis zum Herbst sind die Pflanzen dann erntereif.
Ein entscheidender Faktor ist der richtige Standort, wie es bei Chip.de heißt. Der Knoblauch bevorzugt sonnige, warme Plätze mit lockeren und gut durchlässigen Böden. Nasse oder schwere Böden sollte man vermeiden, da diese Fäulnis begünstigen können.
Erfahrene Gärtner empfehlen, die Knoblauchzehen in einem leicht schrägen Winkel in die Erde zu setzen. So kann sich kein Wasser an der Spitze sammeln, und die Zehe beginnt nicht zu faulen. Eine Pflanzleine hilft dabei, den Knoblauch in geraden Reihen zu setzen.
Wer noch robustere Pflanzen möchte, kann auch sogenannte Bulbillen verwenden - das sind kleine Brutzwiebeln, die an der Spitze des Knoblauchs wachsen. Sie brauchen zwar zwei Jahre bis zur Ernte, liefern dafür aber noch größere Knollen.
Ein weiterer Vorteil von selbst angebautem Knoblauch: Er besitzt eine antiseptische Wirkung und kann Pilzkrankheiten vorbeugen. Wer Knoblauch zwischen seine Erdbeerpflanzen setzt, schützt diese vor Schnecken, Milben und Schimmel. Die aromatischen Stoffe des Knoblauchs wirken dabei als natürliches Schutzschild.