Wer kennt das nicht: Kaum wird es draußen warm, krabbeln Ameisen, Spinnen und andere unerwünschte Besucher ins Haus. Viele greifen dann zu teuren Sprays oder chemischen Mitteln. Dabei gibt es eine viel einfachere Lösung, die in fast jeder Küche steht: Essig.
Der Trick funktioniert ganz einfach: Man mischt weißen Essig mit Wasser und füllt die Mischung in eine Sprühflasche. Damit behandelt man dann die typischen Eintrittsstellen wie Türrahmen, Fensterbänke und Ritzen im Mauerwerk.
Der Geruch von Essig ist für viele Insekten unangenehm, wie es bei CHIP heißt. Ameisen, Spinnen und sogar Kakerlaken meiden die behandelten Bereiche. Dabei werden die Tiere nicht getötet, sondern einfach abgeschreckt - eine tierfreundliche und chemiefreie Methode.
Allerdings hat die Sache einen Haken: Der Essiggeruch verfliegt mit der Zeit. Deshalb sollte man die Anwendung ein- bis zweimal pro Woche wiederholen, damit der Schutz erhalten bleibt.
Wer einen starken Schädlingsbefall hat, sollte allerdings nicht nur auf Essig setzen. In solchen Fällen ersetzt das Hausmittel keine professionelle Bekämpfung. Als vorbeugende Maßnahme ist es aber ideal.
Übrigens funktioniert der Trick auch in abgewandelter Form: Man tränkt einen Schwamm gut mit Essig und platziert ihn in einer kleinen Schale an strategischen Stellen. So hält man auch im Innenbereich ungebetene Gäste fern - und das für nur wenige Cent.