Darum tut der Zweitstich bei Corona-Impfungen so weh

Dickere Nadeln? Viele "Heute"-Leser fanden den Zweitstich schmerzhafter.
Dickere Nadeln? Viele "Heute"-Leser fanden den Zweitstich schmerzhafter.Picturedesk
Einige "Heute"-Leser wunderten sich über stärkere Schmerzen beim Zweitstich. Die Vermutung: dickere Nadeln. "Heute" fragte nach. 

"Haben die in den Impfzentren neuerdings dickere Nadeln?" Mit dieser Frage wandten sich mehrere Leser an "Heute". Sowohl bei als auch nach der Impfung sei der zweite Stich unangenehmer als der erste gewesen. "Heute" fragte beim Samariterbund nach, der die Impfungen im Auftrag der Stadt durchführt: "Nein, wir verwenden die gleichen Nadeln wie immer", lautete die Antwort. Eine Leserin allerdings berichtet "Heute", sie habe am Dienstag bei der Impfung im Austria Center gefragt, warum der Zweitstich mehr weh tue. Antwort: "Dickere Nadeln".

Schmerz von Mensch zu Mensch unterschiedlich

Grundsätzlich reagieren Menschen auf Impfstiche sehr individuell, so der Samariterbund. Die "unsichtbaren Hautnerven" sind von Mensch zu Mensch verschieden. "Wird ein solcher Hautnerv getroffen, empfinden viele tatsächlich größere Schmerzen", sagt Susanne Drapalik, Landeschefärztin des Samariterbundes. Dazu kommt: Bei Biontech/Pfizer können die Impf-Reaktion beim Zweitstich heftiger ausfallen. Auch gibt es erste Meldungen, dass bei Frauen die Impfreaktionen stärker ausgeprägt sind. Bislang wurden in Wien 1.171.369 Impfdosen verabreicht. 40,2 Prozent der Einwohner sind erstgeimpft.

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