Formel 1

Darum wechselte Hamilton mitten im Rennen den Helm

Lewis Hamilton wechselte während des Monaco-Grand-Prix den Helm. Diese Entscheidung war kein modisches Statement.
Sebastian Klein
03.06.2022, 09:58

Sergio Perez triumphierte am Sonntag beim Großen Preis von Monaco. Der Mexikaner siegte im Red Bull vor Ferrari-Star Carlos Sainz und seinem Kollegen, Weltmeister Max Verstappen. Rekord-Champion Lewis Hamilton musste sich mit Platz acht zufrieden geben.

Wer genau zuschaute, sah den Briten in verschiedenen Outfits. Der 37-Jährige startete mit einem schwarz-gelben Helm, beendete das Rennen mit einem silbernen Kopfschutz.

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Was steckte dahinter? Renningenieur Andrew Shovlin erklärt: "Zu Rennbeginn war es im Nassen eher dunkel. Da nimmt man ein klares Visier. Das verschafft dir in der Gischt die beste Sicht."

Shovlin weiter: "Wenn sich das Rennen aber hin zu einem trockenen Rennen entwickelt und wenn die Sonne tiefer steht, dann nimmt Lewis gerne ein getöntes Visier, weil das die Sicht verbessert, mehr Kontrast bietet und die Augen vor der Sonne schützt."

Das Visier lässt sich nicht tauschen. So hat Hamilton den zwischenzeitlichen Rennabbruch in Folge der Roten Flagge nach dem Schumacher-Crash genutzt, um zum Silber-Helm zu greifen.