Darum will Coca Cola 200 Getränkemarken einstellen

Coca Cola musste aufgrund der Corona-Krise massive Verluste einfahren.
Coca Cola musste aufgrund der Corona-Krise massive Verluste einfahren.picturedesk.com
Die Corona-Krise trifft auch Coca Cola hart. Das Unternehmen möchte rund 200 Getränkemarken einstellen und damit sein Portfolio halbieren.

Die Corona-Krise hat die ganze Welt weiter fest im Griff. Da viele Menschen weniger auswärts essen und trinken, leidet auch der Getränkeriese Coca Cola stark. Wie das Unternehmen am Mittwoch in einer Aussendung bekannt gab, sollen deswegen rund 200 Getränkemarken eingestellt und damit das Portfolio halbiert werden.

Welche Marken davon betroffen sind, wollte Coca Cola nicht genau nennen, wahrscheinlich trifft es Produkte aus der Kategorie "Water and Hydration". Dazu gehören auch Powerade, Dasani und Smart Water.

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Im Juni hat das Unternehmen bereits angekündigt, in Deutschland nicht erhältliche Getränke wie den Energydrink Tab, das Kokosnusswasser Zico und die Saftmarke Odwalla einzustellen, berichtet der "Business Insider".

Coke, Sprite und Fanta dominieren

Der Umsatz von Coca-Cola wird von den größten Marken wie Coke, Sprite und Fanta dominiert. Mehr als die Hälfte der Marken des Unternehmens erwirtschaften zusammen nur zwei Prozent seines Umsatzes, erklärte Konzernchef James Quincey im Juli.

Die Nettoeinnahmen sind im Quartal bis September um neun Prozent auf 8,7 Milliarden US-Dollar gesunken. Im Vorquartal hatte es noch einen Rückgang um 28 Prozent gegeben. 

Da viele Getränke von Coca Cola in Restaurants, Bars, Kultureinrichtungen, Stadien, Kinos und bei Veranstaltungen ausgeschenkt werden und diese in der Pandemie weniger Gäste verzeichnen, fällt dieser Umsatzverlust besonders stark aus.

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