Daryl Hannahs Po ist Disney zu gefährlich

Bei zu viel Haut misst Disney wohl mit zweierlei Maß: Was man bei "Splash" versteckt, darf hingegen bei "Thor: Ragnarok"vor der Kamera glänzen.
Im Disney-Film "Splash" verliebt sich der tollpatschige Tom Hanks in eine wunderschöne Meerjungfrau (Daryl Hannah), die sich nach ihrer Verwandlung zum Menschen auch von ihrer Schokoladenseite zeigt. Doch während der zarte Po der blonden Schönheit 1984 in der Film-Urfassung noch vor die Kamera durfte, hat Disney+ bei der Streaming-Version der Komödie nachjustiert.



Neufassung wird Disneys "Po-blem"



CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch. Mittels digital verlängerter Haarpracht will man sicher gehen, dass der Anblick von zu viel nackter Haut keine Wellen schlägt und man den familienfreundlichen Richtlinien nachkommt. Die Qualität des künstlichen Haarteppichs lässt dabei aber dermaßen zu wünschen übrig, dass bereits Vergleiche zur verunglückten Muscial-Verfilmung "Cats" gezogen werden. Auch hier griff man beim "digitalen Pelz" nach Meinung der Zuschauer ordentlich daneben.

Zwar beginnt die "Splash"-Neufassung mit dem Hinweis, man habe die "Original-Version aus inhaltlichen Gründen modifiziert", das blanke Hinterteil von Superheld Hulk in "Thor: Ragnarok" (ebenfalls auf Disney+) bleibt dem Publikum aber weiterhin erhalten.



Vermutlich ist das aber einer höheren Altersfreigabe geschuldet, denn im Gegensatz zum jugendfreiem "Splash" ist die Comicverfilmung mit "PG 13" gekennzeichnet: Der Anblick grüner Po-Backen ist anscheinend erst Sehern ab 13 Jahren zumutbar.



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