Das Ausredenkonstrukt von HC bricht zusammen

Heinz-Christian Strache dürfte laut einem Bericht von orf.at bei seinen Aussagen im ZiB2-Interview wohl nicht ganz bei der Wahrheit geblieben sein. Die Polizei jedenfalls kann nicht bestätigten, dass Beamte Zeugen seines geschmacklosen "Judenvergleichs" waren.

Heinz-Christian Strache dürfte laut einem Bericht von orf.at bei seinen Aussagen wohl nicht ganz bei der Wahrheit geblieben sein. Die Polizei jedenfalls kann nicht bestätigten, dass Beamte Zeugen seines geschmacklosen "Judenvergleichs" waren.

Der FPÖ-Chef, , hatte am Dienstagabend gesagt, dass zwei Beamte des Bundesamtes für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT) während des vieldiskutierten Gesprächs anwesend waren. Darin hat der FPÖ-Chef laut dem Standard die Ballbesucher mit den in der NS-Zeit verfolgten Juden verglichen. Im ZiB2-Interview widersprach sich Strache bereits selbst, mit dem Wahrheitsgehalt seiner Aussagen soll es auch nicht ganz sauber ausschauen.

Vilimsky wirft sich für seinen Chef ins Zeug

Laut orf.at haben sich zum Zeitpunkt des Gesprächs keine BVT-Beamten in Straches Nähe befunden. Doch FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky bleibt bei der Geschichte seines Chefs und behauptet sogar, Strache wäre für die Dauer des Balles von BVT-Beamten eskortiert worden. Somit unterstellt Vilimsky der Polizei, falsche Angaben zu machen.

Was die Aussagen Straches und Vilimsky noch unglaubwürdiger macht: Es ist völlig unüblich, dass Nichtregierungsmitglieder eine BVT-Eskorte erhalten. Der FPÖ-Generalsekretär rückt aber - obwohl in die Enge getrieben - nicht von seinem Statement ab und sagt jetzt sogar, dass bei der Wiener Polizei die eine Hand nicht wisse, was die andere tue.

Und so lief es wirklich ab

Laut dem Standard hat sich die Angelegenheit so zugetragen: Der Redakteur war mit seiner Begleitung auf Strache zugegangen und hätte ihn um ein Autogramm gebeten (dieses liegt als vor, Strache unterschrieb auf einer Visitenkarte). Dabei wurden die beiden in ein Gespräch mit dem FPÖ-Chef verwickelt, zu dem sich auch noch Klaus Nittmann, Leiter des freiheitlichen Bildungsinstituts, dazugesellte.

Im Laufe des Gesprächs fielen dann die ausgesetzt.

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