Das brauchst du, um deinen Gratis-Test zu kriegen

Nach und nach soll jeder Bürger seine Schnelltests bekommen.
Nach und nach soll jeder Bürger seine Schnelltests bekommen.Johanna Schlosser / picturedesk.com
Über Nacht hat das Gesundheitsministerium die kostenlosen Selbsttests für Zuhause fixiert. Bald können sie in Apotheken abgeholt werden. Die Details.

Mittwoch spätabends gab es grünes Licht für die kostenlosen Wohnzimmertests der Österreicher. Ausgerollt wird die Aktion bereits ab der kommenden Woche. Pro Person und Monat sollen so bis zu fünf kostenlose Tests zur Verfügung stehen. Alle Ab-15-Jährigen mit Stichtag 1. Jänner 2006 können sie sich in allen Apotheken, die sich am Programm beteiligen, abholen. Jüngere werden in Rahmen des Schulbesuchs sowieso getestet.

"Die Selbsttests bieten zusätzlich zu den gratis Tests in der Schule, den flächendeckenden Teststraßen und den betrieblichen Tests eine weitere Möglichkeit im Kampf gegen Corona. Ich danke allen, die sich regelmäßig testen lassen, damit sind wir mittlerweile am Weg zum Testweltmeister. Die Tests helfen, das Infektionsgeschehen so gut es geht unter Kontrolle zu halten und Schritt für Schritt wieder mehr Freiheiten zu erlangen", sagt Bundeskanzler Sebastian Kurz.

Jeder soll einen Test bekommen, nach und nach

Um die Tests ausgehändigt zu bekommen, müssen Interessierte ihre e-Card dabei haben oder ihre Sozialversicherungsnummer nachweisen können, beide dienen als Identitätsnachweis. "Gerade wenn wir unsere Lieben und Angehörigen sehen wollen, schaffen wir so eine zusätzliche Möglichkeit, um in der Pandemie ein Stück Normalität in unseren Alltag zurückzuholen. Die Tests sind wichtig, sie ersetzen aber nicht unsere Schutzmaßnahmen wie FFP2-Masken, Mindestabstand und Händehygiene", sagt Gesundheitsminister Rudi Anschober.

"Für die erste Woche sollen bis zum Wochenende insgesamt drei Millionen Einzeltests an uns geliefert werden. Wir müssen die angelieferten Tests in den Apotheken am Samstag und Sonntag als Fünfer-Testpakete mit erklärendem Informationsmaterial vorbereiten, um diese an die Menschen weitergeben zu können. Zeitlich und organisatorisch wird das sehr herausfordernd. Im Optimalfall werden wir in der ersten Woche 600.000 Menschen mit Selbsttests versorgen können", sagt Ulrike Mursch-Edlmayr, Präsidentin der Österreichischen Apothekerkammer. Jeder soll einen Test bekommen, nach und nach.

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