Österreich

Das sagt Bürgermeister zum Linzer "Penis-Turm"

Ein "einphall(us)sreiches" ukrainisches Unternehmen will eine Aussichts-Plattform in Linz bauen, die wie ein Mega-Penis ausschaut.

Heute Redaktion
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Der geplante "Penis-Turm" von Linz ist gerade das Gesprächsthema in Linz. Die ausfahrbare Plattform erinnert – zumindest in den Visualisierungen – sehr an ein männliches Geschlechtsteil, das in voller Pracht dasteht.

Aber nicht nur deshalb wird das Projekt heiß diskutiert. "Heute" hat Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) gefragt, wie er zu den Plänen steht. "Das ist eine private Initiative, die der Stadt nichts kostet. Aber man muss einmal schauen, ob es sich auch realisieren lässt", sagt er.

Seine Bedenken: "Der Platz zwischen Lentos und Brucknerhaus ist beschränkt, da muss man schauen, ob es sich überhaupt ausgeht", sagt Luger.

Linz ist interessant geworden

Allerdings freut sich der Bürgermeister grundsätzlich über das Interesse. "Man sieht, dass viele private Investoren an Linz herantreten und hier Projekte verwirklichen wollen", so Luger. Linz sei interessant geworden in den letzten Jahren und man habe sich ein positives Image erarbeitet.

"Man weiß nun, dass hier nicht grundsätzlich 'Nein' gesagt wird, wie das früher war. Nun weiß man, dass sich Linz traut, auch innovative Projekte zu realisieren", sagt Klaus Luger.

Übrigens: Auch Grünen-Landestagsabgeordneter Severin Mayr hat seine Meinung zu den Plänen:

(gs)