Das eLearning soll aus der Nische kommen

Digitale Weiterbildung, sprich eLearning, ist in Österreich noch immer eine Randerscheinung. Das liegt nicht am Angebot: eLearning-Plattformen beleben den Bildungsmarkt seit Jahren.
eLearning-Plattformen gibt es vom Bildungsministerium, der Arbeiter- und Wirtschaftskammer, von zahlreichen Schulen und Universitäten sowie Förderprogrammen für das elektronische Lernen. Dabei lassen die Inhalte keine Wünsche offen. Am Portal www.bildung.at und den vernetzten Services können sich Lehrer, Schüler und Studenten bedienen und sich Material für ihre Arbeiten herunterladen.

Aber auch Schulabgängern ist geholfen. Interaktiv, multimedial und videogestützt – aber vor allem leicht verständlich – werden in Tutorials Steuern, Versicherungen und Vorsorge erklärt, ohne dass man die Beratung teurer Steuerberater oder Buchhalter braucht.

Die Chancen durch eLearning sind in Österreich riesig, reichen vom digitalen zweiten Bildungsweg samt Reifeprüfung über theoretische Berufsprüfungen bis hin zum Erlernen, Auffrischen und Vertiefen von Sprachkenntnissen. Im Schuljahr 2016/17 werden in Oberstufen-Klassen unter dem Namen "Digi4School" erstmals auch digitale Versionen gedruckter Bücher angeboten. Ein erster Schritt, der aus Lernen "eLernen" macht.
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