Das erwartet Sie im Comic Movie "Doctor Strange"

Groß war die Vorfreude der Marvel-Fans, als die Verfilmung von "Doctor Strange" angekündigt wurde. Am 27. Oktober startet die Comic-Adaption in den österreichischen Kinos. Wir durften den Film vorab sehen... und verraten ihnen (spoilerfrei!) was Sie in "Doctor Strange" erwartet.

Groß war die Vorfreude der Marvel-Fans, als die Verfilmung von "Doctor Strange" angekündigt wurde. Am 27. Oktober startet die Comic-Adaption in den österreichischen Kinos. Wir durften den Film vorab sehen... und verraten ihnen (spoilerfrei!) was Sie in "Doctor Strange" erwartet.

Während Superheldentruppen wie die Avengers sich um physische Bedrohungen der Erde kümmern, heißt es im Film, liegt es in der Verantwortung des Sorcerer Supreme und seiner Schüler, die Welt vor mystischen Attacken zu schützen. Der Sorcerer Supreme oder vielmehr die Sorceress Supreme (), im neuesten Marvel-Streifen "The Ancient One" (quasi "Die Uralte") genannt, ist das Oberhaupt der globalen magischen Community. Sie bildet junge Zauberer aus, um böse Wesen aus diversen Paralleluniversen davon abzuhalten, die Menschheit zu versklaven.

Ihr neuester Lehrling ist ein gewisser Doktor Stephen Strange () - dem sinistren Kaecilius (Mads Mikkelsen) in den Weg stellen.

Fantasy

Mit "Doctor Strange" wagen sich die Marvel Studios (unter der Schirmherrschaft von Disney) nicht nur erstmals ins Reich der Magie, sie stürzen sich auch kopfüber ins Fantasy-Genre. Von den oft verzweifelten Versuchen anderer Comicverfilmungen, Bezüge zur Realität herzustellen und aufrechtzuerhalten, ist hier nichts zu merken. Bunt, rasant und außerweltlich wirkt der Streifen und damit gerade so, wie man sich Comic Movies vor zwanzig Jahen vorgestellt hat.

Rein visuell sorgt das für bombastische Unterhaltung in 3D. Hätte es nicht diese kleine Produktion namens gegeben, könnten die Dreh- und Wirbeleffekte von "Doctor Strange" sogar als revolutionär durchgehen (das war ja bereits im ersten Trailer zu sehen). Humor hat der Film ebenfalls; nur am Plot hapert's deutlich.

Alles wie immer

Was die Origin Storys ihrer Helden anbelangt, sind DC und Marvel selten kreativ. Entweder ist die Hauptfigur ein Außenseiter, der zum Heroen avanciert, oder ein selbstverliebter Schnösel, der seinen guten Kern entdeckt. Strange fällt in letztere Kategorie und hat nichts Neues dazu beizutragen. Auch der Schurke Kaecilius ist nicht wirklich tiefgründig, Macht über Leben und Tod seine Motivation.

Cumberbatch, Mikkelsen, Swinton und Ejiofor sind aber nun mal wahre Edelmimen, die sogar aus dieser seichten, effektlastigen Geschichte noch ein paar gute Momente herauspressen können. Wer sich einmal an den opulenten Bildern von "Doctor Strange" sattgesehen hat, braucht allerdings schon eine starke Affinität zu Fantasy- und/oder Comic-Movie-Massenware, um Freude an dem Streifen haben zu können.

"Doctor Strange" startet am 27. Oktober in den österreichischen Kinos.

 

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