Was ist eigentlich Realität? Und können wir unseren Augen wirklich trauen? Diesen Fragen geht Physiker und Bestsellerautor Florian Aigner am 23. Juni im Museum der Illusionen Wien nach.
Ab 18 Uhr startet ein außergewöhnlicher Abend, bei dem Wissenschaft auf optische Täuschung trifft. Im Mittelpunkt stehen Wahrnehmung, Denken und die Frage, warum Menschen dieselbe Situation oft völlig unterschiedlich erleben.
Aigner ist bekannt dafür, komplexe wissenschaftliche Themen verständlich, humorvoll und alltagsnah zu erklären. In seinem Bestseller "Die Wirklichkeit ist auch nicht wahr" zeigt er, wie stark unser Bild der Realität vom Gehirn konstruiert wird – und warum Wissenschaft oft überraschender ist als jede Illusion.
"Wir alle haben ein Bild der Welt in unserem Kopf, eine Art Modell der Wirklichkeit. Aber wir müssen uns bewusst machen: Dieses Bild in unserem Kopf wird nicht nur von der äußeren, objektiv messbaren Wirklichkeit geprägt, sondern auch von unseren Wahrnehmungsgewohnheiten, von kulturellen Prägungen, von unserer Fantasie – und genau dadurch wird unsere innere Welt erst richtig spannend", erklärt Aigner.
Der Veranstaltungsort ist nicht zufällig gewählt: Im Museum der Illusionen erleben Besucher ohnehin, wie leicht sich das Gehirn täuschen lässt. Räume kippen scheinbar, Perspektiven verändern sich, Größenverhältnisse spielen verrückt – und plötzlich wirkt Unmögliches ganz real. Was nach Magie aussieht, basiert in Wahrheit oft auf Physik, Psychologie und den Grenzen menschlicher Wahrnehmung.
"Unser Museum lebt davon, Menschen zum Staunen zu bringen und ihnen gleichzeitig zu zeigen, wie faszinierend Wahrnehmung funktioniert. Florian Aigner schafft genau das auch mit Wissenschaft – und zwar auf eine so einfache und lustige Art und Weise, dass es alle verstehen", sagt Lana Rozic, Eigentümerin und Geschäftsführerin des Museums der Illusionen Wien.