Sportmix

"Das hier ist zu früh!" Tochter trauert um toten Surfer

In Indonesien kam Mikala Jones bei einem tragischen Surfunfall ums Leben. Die Bestürzung ob des Todes des 44-Jährigen ist groß.
Sebastian Klein
12.07.2023, 20:01
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Mit nur 44 Jahren ist der hawaiianische Star Mikala Jones beim Surfen in Indonesien auf tragische Weise ums Leben gekommen. Nachdem sich die Finne des Surfbretts in seine Oberschenkelarterie gebohrt hatte, wurde er ins Spital gebracht. Dort erlag er seiner Verletzung aufgrund des massiven Blutverlusts.

Die Surfszene zeigt sich geschockt. "Ein ernüchternder Moment. Kaum einer hat dieses Leben besser gelebt", schreibt etwa Legende Kelly Slater auf Social Media, "ein fabelhafter Mensch und Surfer." Der dreimalige Weltmeister Mick Fanning meinte: "Diese Neuigkeiten haben mich komplett zerrüttet. Mikala, du warst einzigartig."

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

"Das ist zu früh"

Auch Jones’ Tochter Isabella wandte sich via Instagram an die Öffentlichkeit: "Dad ist in einen schlimmen Surfunfall geraten und hat es nicht geschafft. Du warst noch nicht dran zu gehen. Das hier ist zu früh." Sie wünschte sich, ihren Vater ein letztes Mal zu umarmen.

"Ich wünschte, ich könnte dir noch einmal sagen, wie sehr ich dich liebe, und dir dafür danken, dass du der beste Vater bist", klagt die Hawaiianerin weiter. Und: "Ich wünschte, das wäre nie passiert und wir könnten morgen früh einfach aufwachen und zusammen surfen gehen."

Auf Social Media meldeten sich zudem Hunderte Surferinnen und Surfer, darunter auch viele Fans, mit Trauerbekundungen. So schrieb einer: "Epischer Surfer, besserer Vater und Ehemann. Du wirst uns fehlen, Kumpel." Ein anderer meint: "Ich habe fast 60 Jahre lang gesurft, auch unter solchen Bedingungen – das kann jedem Surfer jederzeit passieren, das ist der Risikofaktor."

Spektakuläre Aufnahmen aus der Welle

Jones war dafür bekannt, dass er spektakuläre Aufnahmen aus den Wellen lieferte. In den 90er-Jahren experimentierte er erstmals mit eigenen Fotos von seinen Surf-Ausflügen. Er befestigte dazu eine Kamera an einer Halterung an seinem Brett und klemmte sich die Kamera unters Kinn, während er bäuchlings auf die Wellen hinauspaddelte.

Beim Stehen griff er sich dann das Gerät und hielt die Kamera hinter sich, um Schnappschüsse zu schießen. Später verlegte er sich auf leichtgewichtige Go-Pro-Kameras.

Mehr zum Thema