Hier kann man sich für Corona-Impfung anmelden

Gesundheitsstadtrat Peter Hacker zeigt den Impfplan
Gesundheitsstadtrat Peter Hacker zeigt den ImpfplanSabine Hertel
Bürgermeister Michael Ludwig und Gesundheitsstadtrat Peter Hacker informierten am Dienstag über den Fahrplan für die Impfungen in Wien.

Wiens Bürgermeister Michael Ludwig, Gesundheitsstadtrat Peter Hacker und dem Vizepräsidenten der Wiener Ärztekammer, Johannes Steinhart, informierten am Dienstag zum Thema "Impfungen in Wien". Dabei wurde auch angekündigt, wann die erste große Impfaktion der Stadt anläuft und wie sie ablaufen wird.

Das Ziel in Zahlen ist es, bis zum 4. April insgesamt 131.000 Wiener zu impfen. Dabei rechnete man allerdings nur mit Impfdosen des Herstellers Biontech/Pfizer, seit dieser Woche stehen Österreich allerdings auch Moderna-Dosen zur Verfügung.

Impf-Koloss nimmt Fahrt auf

Das Impfen ist eine schon rein infrastrukturell eine Herausforderung. Nicht nur, weil die Vakzine bei bis zu -70 Grad gelagert werden müssen. Pro Kalenderwoche sind anfangs in Wien 16.400 Impfungen geplant. Mit dem Start des Februar nimmt der Impf-Koloss langsam Fahrt auf.

Dann wird die Zahl der wöchentlichen Impfungen auf 17.400 steigen, zu Hause lebende Bevölkerung über 80 Jahre und Angehörige von Hochrisikogruppen sind schließlich am 15. Februar dran. Im März wird die Zahl schrittweise von 20.600 auf 24.400 steigen.

Das Impfen von älteren Personen und Risikogruppen soll somit noch vor April abgeschlossen sein. Von 15. bis 18. Jänner gibt es eine große Impfaktion für Beschäftigte der mobilen Pflege, der Rettungsdienste und der niedergelassenen Ordinationen. Dazu wird es 14 Impfstraßen in der Messe geben.

Bürgermeister Michael Ludwig bei der Präsentation des Impfplans
Bürgermeister Michael Ludwig bei der Präsentation des ImpfplansSabine Hertel

Ludwig: Bisher 7.000 geimpft

Bis zum 11. Jänner wurden 7.000 Menschen in Wien geimpft, so Bürgermeister Michael Ludwig. Man orientiert sich hier an den Empfehlungen des nationalen Impfgremiums. Bis Ende Jänner werden 48.500 Personen geimpft sein, allerdings ist man hier abhängig von den Zuteilungen durch den Bund.

Der Moderna-Impfstoff ist hier eine große Chance, denn dieser muss nur bei -20 Grad gelagert werden. Noch am Dienstag, spätestens in den nächsten Tagen, soll die Stadt Wien hier die ersten Dosen bekommen. Insgesamt stehen Wien 22 Prozent aller Impfungen Österreichs zu, was auch dem Bevölkerungsanteil entspricht.

Hacker kündigt Impf-Plattform an

Gesundheitsstadtrat Peter Hacker verkündigt erfreut, dass die Impfbereitschaft sprunghaft ansteigt. Anfangs waren die Menschen noch eher vorsichtig und zurückhaltend, nun zeigt sich ein deutlicher Anstieg bei der Impfbereitschaft. In Alten- und Pflegeheimen beträgt dieser Wert sogar schon 80 Prozent.

Wer sich fragt, wann man dran kommt, dem sagt Peter Hacker: Es wird eine Vormerkplattform geben unter der Adresse "impfservice.wien". Diese startet nächsten Montag. Jeder Wiener kann sich dort vormerken lassen und wird daraufhin persönlich informiert, wann der richtige Zeitpunkt für die Impfung ist.

Hacker kündigt zudem kleine, dezentrale Impfstraßen wie bei der Grippeimpfung an, aber auch große wie etwa in der Messehalle, welche ab 15. Jänner bei medizinischem Personal getestet wird.

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