Laut Ö1-Morgenjournal müssen Anbieter exakt so viel Strom einspeisen und kaufen, wie in Österreich verbraucht wird. Wird zu wenig gekauft, bricht das Netz zusammen. Wird zu viel Strom gekauft, kommt das die Anbieter teuer. Experten sprechen in diesem Zusammenhang oft von einem Schätzspiel.
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Eine große Basismenge sichern sich die Energiekonzerne dabei jedoch bereits zwei Jahre im Voraus. Über günstige langfristige Verträge können die Anbieter dabei Schnäppchen machen. Die letzen Reste kaufen die Energieriesen jedoch erst zu Mittag an der europäischen Strommenge hinzu.
Und diese paar Prozent Strom sind es, die nun aufgrund des Krieges in der Ukraine extrem teuer geworden sind. Und jetzt kommt der Clou: Weil der sich Ökostrom-Tarif immer an die den teuersten Preis im ganzen Netz orientiert. Und der wird momentan von Gas-Anbietern regiert.
So treiben Gaskraftwerke also auch den Ökostrom-Preis in die Höhe. Die E-Control rät laut Morgenjournal Preise zu vergleichen, aber nicht zu wechseln. Wer bereits seit längerem Strom von einem Anbieter beziehe, zahle großteils weniger und sollte deshalb nicht wechseln, so der Tenor. Wer umzieht, habe aktuell ohnehin wenig Auswahl.
Das könnte auch noch länger so bleiben. Denn gemäß dem Bericht erwartet die E-Control noch bis zum zweiten Quartal 2023, dass sich die Preis-Rallye fortsetzt.