Das ist die neue, fertig sanierte Ottakringer Straße

Um es gleich vorweg zu nehmen: Eine Fußgänger- oder gar eine Begegnungszone ist nicht aus ihr geworden. Der Durchzugsverkehr ist - anders als in der Mariahilfer Straße - in der neu gestalteten Ottakringer Straße weiterhin präsent. Mehr Platz für Passanten und Radfahrer gibt es aber sehr wohl, wie am Montag bei der Pressekonferenz anlässlich der Fertigstellung der Straße betont wurde.


Die einst stark befahrene und für ihre lebendige bis berüchtigte Lokalszene bekannte Straße verfügt nun über Bereiche, die auch tagsüber zum Verweilen einladen. Die Gehsteige wurden zum Teil verbreitert. Es gibt Trinkbrunnen, Pflanzentröge, Sitzbänke und Spielgeräte. Auch das Überqueren der Straße ist nun einfacher. Weiters wurden vorhandene Schanigärten in das Konzept integriert. In beiden Fahrtrichtungen wurde zudem ein durchgehender Radstreifen in der Länge von jeweils rund einen Kilometer markiert.

Vassilakou "stolz"

"Ich bin stolz auf dieses Projekt", freute sich Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou (Grüne). Denn zum einen könne sich das Ergebnis sehen lassen, das gelte aber auch für den Weg dorthin. Denn im Vorfeld habe es einen "vorbildlichen Prozess" in Sachen Bürgerbeteiligung gegeben. Die Einbindung der Bewohner habe dazu beigetragen, dass aus einer Durchzugsstraße eine lebendige Stadtstraße geworden sei.

Fernwärme musste Straße aufreißen, Stadt sanierte gleich weiter

Dass überhaupt umgestaltet wurde, liegt vor allem an der Fernwärme. Denn die hat eine große Leitung neu verlegt, die Ottakringer Straße wäre somit ohnehin zur Baustelle geworden. So wurde beschlossen, auch gleich die Oberfläche zu verändern. Insgesamt schlug die Neugestaltung mit 6,2 Mio. Euro zu Buche. Ein Teil davon wurde durch EU-Fördermittel abgedeckt. Das offizielle Eröffnungsfest findet am 6. September statt.

APA/red.
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