Bereits zum sechsten Mal besucht der russische Präsident die Bundeshauptstadt. Anlass ist diesmal das 50-jährige Jubiläum der Gaslieferverträge zwischen Österreich und Russland.
17 Jahre sind seit dem ersten Putin-Besuch in Wien vergangenen. Am 5 Juni macht der russische Präsident erneut Halt in der Bundeshauptstadt.
Eingeladen wurde der Kreml-Chef von Bundespräsident Alexander Van der Bellen. Anlass ist das 50-Jahr-Jubiläum der Gaslieferverträge zwischen Österreich und der damaligen UdSSR. Geplant ist zunächst ein Vier-Augen-Gespräch, danach folgt ein Arbeitsgespräch mit beiden Delegationen.
Auch Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) wird mit Putin Gespräche führen. Dabei soll besonders die Beziehung der beiden Staaten im Mittelpunkt stehen.
800 Polizisten im Einsatz
Nach den ganzen politischen Gesprächen braucht Putin dann aber wohl doch ein wenig Abwechslung: Den Tag ausklingen lassen wird der russische Präsident im Kunsthistorischen Museum. Gemeinsam mit Van der Bellen wird er die Ausstellung "Werke aus der Eremitage" eröffnen. Sponsoren der Schau sind die OMV und der russische Staatskonzern Gazprom.
Damit der Tag störungsfrei abläuft, wurde von der Wiener Polizei ein umfangreiches Sicherheitskonzept erarbeitet. Viele davon sollen nicht sichtbar im Hintergrund ablaufen. Klar ist, dass diverse Spezialkräfte wie die WEGA, die Polizeidiensthundeeinheit oder die Landesverkehrsabteilung im Einsatz sein werden. Die Zahl der Einsatzkräfte: Rund 800!
(slo)