Ohne eine passende Apotheke im Gepäck sollte niemand auf Reisen gehen – in Corona-Zeiten muss diese um eine angemessene Menge an Mund-Nasen-Bedeckungen erweitert werden. Dabei gilt zu bedenken, dass MNS-Masken Einmalartikel sind, die Tragedauer von der körperlichen Aktivität abhängig ist und nach maximal drei bis vier Stunden ein Wechsel erfolgen muss. Wer auf Baumwoll-Masken setzt, muss bereits im Vorfeld sicherstellen, dass diese am Urlaubsort auch gewaschen werden können – und zwar mit mindestens 60 Grad. Nur so können die möglicherweise anhaftenden Viren auch effektiv abgetötet werden.
Ebenso wichtig ist ein Desinfektionsmittel, am besten stets griffbereit in Hosen- oder Jackentasche. Unterwegs fehlt oftmals die Möglichkeit zum Händewaschen, die Handhygiene ist und bleibt aber ein entscheidender Faktor im Kampf gegen eine Infektion mit SARS-CoV-2. Wer in Österreich urlaubt, kann sich auf ein dichtes Apothekennetz verlassen, sollte das Mittel ausgehen – doch das ist nicht in allen Ländern der Fall.
Ansonsten gilt: Die Reiseapotheke muss dem Reiseziel, der Reisedauer und den individuellen Bedürfnissen entsprechend angepasst werden. Nicht fehlen dürfen zum Beispiel Medikamente gegen Fieber, Schmerzen oder auch Durchfall, der jedem fünften Urlauber zu schaffen macht.
Aufgepasst bei der Lagerung der Arzneien: Viele Medikamente müssen kühl, trocken und dunkel gelagert werden, damit sie ihre Wirkung nicht verlieren.