Muslimische Herrscher Europas & ihr Einfluss jetzt

Die BBC zeigt ein oft totgeschwiegenes Kapitel europäischer Geschichte und wie es die Politik noch heute beeinflusst

Jahrhunderte lang saßen die Osmanen in Nordafrika und im arabischen Raum. Was heute gern vergessen wird, ist, dass zum Osmanischen Reich auch weite Teile Europas gehörten. Erst wurde das Zentrum des Christentums, Konstantinopel, muslimisch, von dort aus, dem heutigen Istanbul, dehnte sich die Kultur aus. Die Osmanen zogen aber nicht nur plündernd und brandschatzend durch Europa bis nach Wien, wie ihnen heute gerne nachgesagt wird. Stattdessen bauten sie auch Städte und beeinflussten Kultur und Leute.

Nach hunderten Jahren zerfiel im Sog des ersten Weltkriegs das riesige Reich innerhalb weniger Jahrzehnte. Aktuelle Konflikte und Blutvergießen in unserer Zeit sind nur verständlich, wenn man die geschichtlichen Gründe und Entwicklungen erkennt.

Rageh Omaar ist Schriftsteller und berichtete jahrelang bei der BBC als Korrespondent aus dem Irak. Er spürt in der dreiteiligen Doku (a 55 Minuten) den Gründen nach, warum das Osmanische Reich, obwohl es Europa mitgeformt hat, heute kaum erwähnt wird.

Die Doku will auch erklären, wie die Vergangenheit unsere Politik und wichtige internationale Entwicklungen noch immer beeinflusst.

Die Episoden:

1. Europas muslimische Herrscher

2. Im Schatten Süleymans

3. Der Untergang des Reichs

Die dreiteilige BBC-Doku "Das Osmanische Reich. Europas muslimische Herrscher" ist ab 25. Jänner als DVD im Handel erhältlich.

Preis: Euro 16,99


(lam)

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