Das passiert bei einem Corona-Fall in der Schule

Wiens Bildungsstadtrat Christoph Wiederkehr
Wiens Bildungsstadtrat Christoph WiederkehrHERBERT NEUBAUER / APA / picturedesk.com
Am Montag startet im Osten Österreichs die Schule. Distance Learning soll es laut Christoph Wiederkehr in diesem Schuljahr nicht mehr geben.

Am Montag geht in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland die Schule wieder los – mit strengen Auflagen. So müssen Schüler dreimal pro Woche einen Corona-Test absolvieren. Maskenpflicht gilt am Gang.

Die Neos forderten am Sonntag eine Garantie für offene Schulen im Herbst. Auch Bildungsstadtrat Christoph Wiederkehr plädierte in der "ZiB2" dafür: "Nach der langen Pandemie sind besonders die Kinder gefordert. Ich bin aber nicht der Einzige, der darüber entscheiden kann, doch offene Schulen sind wichtig für Kinder und Eltern, auch die WHO empfiehlt das."

Maskenpflicht bei mehreren Corona-Fällen

In Wien liegt die 7-Tagesinzidenz bei den Ungeimpften bei 285. Distance Learning kommt aber für Wiederkehr nicht mehr in Frage: "Bei höherer Inzidenz können auch andere Maßnahmen zum Einsatz kommen, wie etwa Masken oder mehr Tests."

Direktoren und Lehrpersonal haben eine 130 Seiten lange Anleitung für den sicheren Schulstart erhalten. "Wir bereiten uns in Wien seit Juni darauf vor. Es wird zwei PCR-Tests die Woche geben, um möglichst viel Sicherheit zu gewährleisten", so der Neos-Politiker.

Sollte es in einer Schule zu mehreren Fällen kommen, wird eine Maskenpflicht eingeführt. "Die Maske ist meiner Meinung nach das gelindere Mittel als die Schulen wieder ganz zu sperren", betont der Vizekanzler.

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