Das passiert, wenn du keine Maske in den Öffis trägst

Über das Für und Wider einer Maskenpflicht in den Öffis wird diskutiert.
Über das Für und Wider einer Maskenpflicht in den Öffis wird diskutiert.picturedesk.com
Die geltende Maskenpflicht für Bus, (U-)Bahn und Straßenbahn wird heiß diskutiert. Laut einer 3D-Simulation ist eine solche auch äußerst sinnvoll.

Die Meinungen zu Masken in Öffis gehen weit auseinander – ein Teil der Bevölkerung lehnt das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ab, die Mehrheit spricht sich aber für eine Maskenpflicht in Bus, Bahn und Straßenbahn aus. Eine animierte 3D-Simulation der Firma MSC Softwareverdeutlicht nun, welchen Unterschied das Tragen einer Maske in den Öffis wirklich macht.

Es zeigt, wie schnell und großflächig sich virenbelastete Partikel sich in einem Waggon verteilen können – bei jemandem, der Maske trägt, und bei jemandem, der darauf verzichtet.

Um ein 70-faches höher

Das Ergebnis: "Bei einem ohne Maske geführten Gespräch liegt die Zahl der virenbelasteten Tröpfchen, denen ein Gesprächspartner ausgesetzt ist, um ein 70-faches höher als in einer vergleichbaren Situation, in der der Sprecher eine Maske trägt", heißt es in der Mitteilung.

Auch Mediziner wie Heike Bischoff-Ferrari, Direktorin der Klinik für Geriatrie am Universitätsspital Zürich und Chefärztin der Universitären Klinik für Akutgeriatrie im Stadtspital Waid und Triemli,halten das Tragen von Masken in Öffis für sinnvoll: "Die Viren können von einem anderen Menschen eingeatmet beziehungsweise direkt über die Schleimhäute aufgenommen werden." Zudem sei es ein wertvolles Zeichen der Solidarität – schließlich schütze man damit andere und auch sich selbst.

So trägst du Masken richtig
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