Das sagt der ÖAMTC zur mysteriösen Kreuzung

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In Wolkersdorf knipste ein "Heute"-Leser eigenartige Bodenmarkierungen an einer Kreuzung. "Heute" fragte beim ÖAMTC nach.

"Heute"-Leserreporter Dominik machte am Sonntagnachmittag eine kuriose Entdeckung. Als er in Wolkersdorf (NÖ) an einer Kreuzung stand, gab es genau zwei Fahrstreifen, auf denen er sich positionieren konnte. Einer davon ging nach links, der andere nach rechts, aber einer zeigte auch geradeaus. Problem dabei: Geradeaus ist gar keine Straße, sondern es steht dort ein kleines Haus.

Die "Heute"-Community rätselte, was es mit den Markierungen auf sich haben könnte. Einige argumentierten, dass es gerade aus eine Einfahrt gäbe und deshalb alles ganz logisch sei. Andere wiederum amüsierten sich, da die vermeintliche Straße nicht existieren würde.

ÖAMTC-Jurist schafft Klarheit

"Heute.at" fragte beim ÖAMTC genauer nach. Laut Jurist Nikolaus Authried ist die Bodenmarkierung in Wolkersdorf prinzipiell nicht falsch. Dennoch ist es ein Streitfall, ob man diese wirklich so braucht, da sie nur für ein paar wenige gilt.

"Die Garageneinfahrt führt in dem konkreten Fall in eine private Wohnhausanlage und ist somit keine Fläche des öffentlichen Verkehrs. Die Gebotspfeile gelten also für ein paar wenige Anrainer und sind eine Art 'Sorglosvariante' für die Bewohner", so der Jurist.

Gäbe es nämlich nur die Pfeile für Links- und Rechtsabbieger, würden Autofahrer abbiegen, wenden und nach einer anderen Abbiegevariante zur Garage suchen. (mz)

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Wolkersdorf im WeinviertelCommunity

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