Das sagt der Orts-Chef zur Kindergarten-Causa

Eine Mutter beklagte gegenüber "Heute", dass im Landeskindergarten in Gablitz alle Kinder Türkisch lernen würden. Laut Bürgermeister "völlig unzutreffend".

Den Schilderungen von Michaela K. (31) zufolge würde eine interkulturelle Sonderpädagogin nicht nur türkischstämmige Kinder in ihrer Sprache unterrichten, sondern alle Kinder der Bildungseinrichtung. Ihr Kind werde mit der Sprache "belästigt", so die Mutter.

Nun meldet sich der Bürgermeister von Gablitz, Michael Cech (ÖVP), zu Wort. Er schreibt in einer Stellungnahme, dass es sich um "falsche Vorwürfe" handle und die Behauptung, der Kindergarten dränge allen Kinder das Türkisch-Lernen auf, völlig unzutreffend seien. Der Gablitzer Landeskindergarten werde "nun offenbar in den laufenden Wahlkampf miteinbezogen. Eine vollkommen inakzeptable Aktion", so Cech.

"Alle in Einem einig"

"Tatsächlich haben wir in Gablitz, Mauerbach, Purkersdorf oder Pressbaum eine interkulturelle Mitarbeiterin des Landes NÖ, die dafür sorgt, dass Kinder mit nichtdeutscher Muttersprache die besten sprachlichen und Werte-Voraussetzungen für den Schuleintritt erhalten", so der Bürgermeister.

Und: "Es erfolgt keinerlei Türkisch-Unterricht aller Kinder, das ist kompletter Unsinn. Im laufenden Wahlkampf sind sich alle in EINEM einig: nämlich, dass die DEUTSCHE SPRACHE die Grundvoraussetzung für ein gutes Zusammenleben ist."

"Nie negativ geäußert"

Cech bedauert es zudem, dass sich die 31-jährige Mutter "nun mit falschen Informationen an die Medien wendet", aber sich noch nie bei der Gemeinde oder im Kindergarten "negativ geäußert" habe. "Klar ist jedoch eines: hier sollen offenbar Missstände in NÖ Landeskindergärten konstruiert werden, die NICHT existieren. Das kann ich Ihnen garantieren", so Cech abschließend. (red)

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