Das sind die Pläne der Neos für die Landtagswahl

Indra Collini ist Landessprecherin der Neos in Niederösterreich.
Indra Collini ist Landessprecherin der Neos in Niederösterreich.Bild: Neos

2018 tritt Neos erstmals bei der Landtagswahl an. Morgen wird das Programm beschlossen. "Heute" unterhielt sich im Vorfeld mit Landessprecherin Indra Collini.

"Heute": Neos tritt im Jahr 2018 das erste Mal zur Landtagswahl in NÖ an. Welche Themen liegen besonders am Herzen?

Indra Collini: Der Kampf gegen Steuergeldverschwendung und gegen die ständige Verschuldung des Landes steht ganz oben auf unserer Agenda.

"Heute": Gibt es eine bestimmte Strategie, mit der Neos im Wahlkampf punkten will?

Indra Collini: Wir werden aufzeigen, wo man Geld einsparen kann und wie die Niederösterreicher davon profitieren können. Unser Anliegen ist es, auf das Geld der Bürger zu schauen, anstatt es ihnen wegzunehmen.

"Heute": Niederösterreich ist ein hartes Pflaster mit einer starken ÖVP. Was ist das Ziel der Neos?

Indra Collini: Niederösterreich braucht eine starke Opposition. Nur dann kann das alte, verfilzte System endlich ein Ende finden. Dazu braucht es Neos im Landtag und das Aus für die Absolute.

"Heute": Was sind die großen, thematischen Brocken, die Neos im Landtag als Erstes angehen würde?

Indra Collini: Es braucht eine Schuldenbremse für Niederösterreich. Nach Kärnten sind wir das Land mit den zweitmeisten Schulden. Es ist unverantwortlich, unseren Kindern und Enkelkindern einen solchen Schuldenberg zu vererben.

"Heute": Sollte die absolute Mehrheit der ÖVP brechen, unter welchen Umständen würde Neos mit einer ÖVP Niederösterreich zusammenarbeiten?

Indra Collini: Niederösterreich braucht frischen Wind und Erneuerung. Wir treten an, um das verkrustete System aufzubrechen, nicht weil wir irgendwelche Ämter besetzen wollen. (nit)

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