Politik

Das sind die schlimmsten Corona-Bezirke in Österreich

Die Corona-Lage ist ernst, es wird bereits über einen dritten Lockdown gemunkelt. Ein Blick auf die Zahlen zeigt, warum.
Heute Redaktion
17.12.2020, 14:40

Am Donnerstag steht die nächste Sitzung der Ampel-Kommission an – es ist zu erwarten, dass weiterhin alle Bezirke Österreichs rot bleiben. Die aktuellen Corona-Kennzahlen unterstreichen den Ernst der Lage. Am Donnerstag wurden bei den Behörden neuerlich 2.485 Neuinfektionen an einem Tag registriert. Die Zahl der Toten stieg in Österreich seit Ausbruch der Pandemie auf über 5.000 Opfer, ein Fünftel davon in Oberösterreich.

Ein Blick auf die aktuellen Daten aus dem Arbeitsdokument der Kommission zeigt: Wien hat mit 152,9 Neuinfektionen pro Tag den zweitniedrigsten Wert bei der 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnern nach dem Burgenland mit 136,5. Die 7-Tage-Inzidenz Österreichs liegt bei 209,8, Salzburg kommt auf den höchsten Wert (325,9). Der 14-Tage-Trend: Die Neuinfektionen sind in allen Bundesländern rückläufig, allerdings schwächer als in der vergangenen Woche. Wien kommt auf ein Minus von 17 %. Die stärksten Rückgänge gibt es in Tirol mit 30 %.

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Wien steht gut da

Wien hat mit 2.890 den höchsten Wert an durchgeführten Corona-Tests, Oberösterreich mit 950 den niedrigsten. Und auch bei der Positivitätsrate ist Wien gut dabei und hat mit 5,3 % die mit Abstand niedrigste.

Die niedrigste rohe Inzidenz weisen die Bezirke Eisenstadt, Reutte, Mattersburg, Hollabrunn, Korneuburg und Krems auf, wie alle befinden sie sich unter 100. Risikoadjustiert ist diesmal allerdings kein Bezirk unter 100.

Aber es gibt auch schlechte Nachrichten: Von Sonntag bis Dienstag hatten folgende Bezirke enorm steigende Inzidenzen, also mehr als 50 Fälle pro Tag: Hermagor (94), Völkermarkt (105), Hallein (85), Salzburg-Umgebung (98), Hartberg-Fürstenfeld (71) und Lienz (72).

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