Das sind die teuersten und billigsten Mieten des Landes

Innsbruck-Stadt ist mit Abstand der teuerste Bezirk Österreichs, zeigt eine neue Analyse.
Innsbruck-Stadt ist mit Abstand der teuerste Bezirk Österreichs, zeigt eine neue Analyse.Schuelke / Caro / picturedesk.com
Eine neue Analyse verrät die teuersten und billigsten Bezirke in Hinsicht auf die Mietpreise. Für 100 Quadratmeter gibt es Unterschiede von 1250 Euro.

Eine neue Analyse der Plattform immowelt.at zeigt die günstigsten und teuersten österreichischen Bezirke, was die Mieten pro Quadratmeter angeht. Die Ergebnisse stammen aus der Analyse aller auf immowelt.at inserierten Wohnungen und Häuser im zweiten Halbjahr 2020 und im ersten Halbjahr 2021. Berücksichtigt wurden die am häufigsten nachgefragten Anzeigen und die durchschnittlichen Preise pro Stadt, heißt es in einer Aussendung.

Die Ergebnisse zeigen, dass Innsbruck die Stadt mit den höchsten Mietkosten ist. Der durchschnittliche Quadratmeterpreis beträgt sogar 18,80 Euro. Hauptgrund für die hohen Preise ist der große Touristenansturm der Stadt, der die Nachfrage auf dem Mietmarkt dementsprechend hoch macht, so die Begründung. Damit ist man bei 100 Quadratmetern Wohnfläche um 1.250 Euro teurer dran als in Jennersdorf im Burgenland. Dort kosten die 100 Quadratmeter nämlich nur 630 Euro.

Die Mieten der teuersten und günstigsten Bezirke im Überblick
Die Mieten der teuersten und günstigsten Bezirke im Überblickimmowelt.at

Viele Unterkünfte werden an Touristen vermietet und die Preise für die Einwohner steigen entsprechend, heißt es zur Top-10-Liste der teuersten Bezirke und Städte Österreichs (siehe Liste oben). Die mittlerweile eineinhalb Jahre andauernde Coronavirus-Pandemie hat nicht zur Preissenkung beigetragen, im Gegenteil. Die Daten zeigen, dass die Mieten sogar weiter leicht gestiegen sind.

Salzburg und Dornbirn

Auf den weiteren teuren Plätzen folgen Salzburg Stadt und Dornbirn, die auch sehr touristisch geprägte Städte sind. In der Mozartstadt liegt die typische Miete derzeit bei 16,40 Euro pro Quadratmeter, in Dornbirn bei rund 15,40 Euro. Auch die Bezirke um diese Städte haben teure Mieten und der Durchschnitt sinkt nur geringfügig im Vergleich zur Stadt ab.

Die Region Vorarlberg beispielsweise ist neben dem Tourismus auch bekannt als wichtiger Industriestandort mit der stärksten Exportorientierung Österreichs, heißt es. Die vielen Jobmöglichkeiten führen nämlich zu einer hohen Kaufkraft bei der Bevölkerung, was die Mieten hochtreibt.

Wien auf Platz 7

Wie im Rest des Landes haben die Mietpreise in der Bundeshauptstadt seit Beginn der Pandemie keinen Rückgang erlitten. Damit liegt Wien laut Statistik auf Platz sieben mit einem durchschnittlichen Mietpreis von 14,40 Euro in allen 23 Bezirken. Die hohen Preise der Stadt sind der starken und anhaltenden Nachfrage geschuldet, da Wien immer stärker neue Einwohner anzieht. Auch Städte im Umkreis von Wien sind in der Miete drastisch teurer geworden.

Niedrigste Mieten im Burgenland und der Steiermark

Schließlich ist das Burgenland die Region, in der die Mieten am günstigsten sind. In Jennersdorf beispielsweise kosten die Mieten durchschnittlich 6,30 Euro pro Quadratmeter. Neben dem Burgenland sind die Mieten vor allem in der Steiermark vergleichsweise günstig. Murtal beispielsweise ist mit ungefähr 6,90 Euro pro Quadratmeter neben Jennersdorf der einzige Bezirk, in dem die Durchschnittsmieten 7 Euro nicht überschreiten.

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