Das sind die Ziele des neuen Austria-Vorstands

Gerhard Krisch ist neuer Vorstand der Wiener Austria.
Gerhard Krisch ist neuer Vorstand der Wiener Austria.Gepa
Am Donnerstagabend wurde Gerhard Krisch in den Vorstand der Austria-AG bestellt. Der 55-jährige Ex-Banker hat jedenfalls schon genaue Vorstellungen. 

Krisch war einstimmig vom violetten Aufsichtsrat für drei Jahre zum Austria-Vorstand berufen worden, wird - zumindest bis Ende Juni - gemeinsam mit Markus Kraetschmer die Geschicke der Wiener führen. Dann läuft Kraetschmers Vertrag aus. Hinter einer Verlängerung steht ein großes Fragezeichen. 

"Ich würde mir wünschen, dass alle Mann an Bord bleiben, Markus Kraetschmer ebenso wie Peter Stöger", sagte Krisch der "Krone". 

"Starke Marke"

Wohin die Reise gehen soll, stellte der ehemalige Geschäftsführer der Vienna bereits klar: "Ich will die Austria neu ausrichten, neu hinstellen. Als eine ungemein starke Marke." Worte, die bereits die georgischen Investoren der Insignia Group gefunden haben. Neue Geldquellen konnten die finanziell angeschlagenen "Veilchen" allerdings noch nicht anzapfen. 

"Es gilt eine Struktur aufzubauen und sich zu überlegen, wie man dieses Unternehmen am besten führen kann. Darum ist es auch wichtig, dass nun ein zweiter Vorstand da ist, einer allein kann dieses riesige Aufgabenfeld gar nicht mehr bewerkstelligen", erklärte Krisch weiter. 

Gut möglich allerdings, dass sich die Austria bald einen zweiten Vorstand suchen muss. Einem "Kurier"-Bericht zufolge habe Kraetschmer einen neuen Einjahresvertrag in einer veränderten Funktion abgelehnt, drei Jahre gefordert. 

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