Während an der Front in der Ukraine der Krieg unvermindert andauert, bleibt derzeit unklar, wo sich Wladimir Putin (69) eigentlich seit Tagen aufhält. Wirklich verlässliche Informationen dazu gibt es nicht. In Moskau soll er sich seit dem 23. Februar nicht mehr gezeigt haben.Wie die "Bild"-Zeitung schreibt, gibt es mindestens sieben Orte, wohin sich Putin zurückgezogen haben könnte.
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Dazu gehören unter anderem Residenzen in Kaliningrad oder auch auf der Krim sowie die Wohnungen der Militärs. Auch den Atombunker in Samara, der Stadt an der Wolga, soll er nach Geheimdienstinformationen nutzen, wie die Zeitung weiter berichtet. Der Bunker ist 860 Kilometer von Moskau entfernt und stammt aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges. Josef Stalin hatte ihn 1942 in Auftrag gegeben.
Der Bunker verfügt über ein eigenständiges Luftrecycling-System und ein Kraftwerk und könnte einem direkten Treffer einer 2000 kg schweren Fliegerbombe standhalten. Bis 1990 blieb er ein Geheimnis für die Außenwelt, bevor er freigegeben und zuletzt als Museum genutzt wurde.
Es wird jedoch davon ausgegangen, dass sich Putin nicht fix an einem Punkt aufhält, sondern zwischen verschiedenen Orten hin und her wechselt. Dies per Auto oder Flugzeug. An seiner Seite befinden sich laut "Bild" unter anderem Sicherheits-Agenten. Zu seinen engsten Vertrauten gehört auch Verteidigungsminister Sergej Schoigu (66).