Das Sitzenbleiben wird nur schleppend abgeschafft

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Die Umsetzung der "Neuen Oberstufe" (NOST) geht nur langsam voran. Die vollständige Umsetzung war für heuer angedacht, jedoch haben erst vier von 94 Gymnasien die NOST eingeführt.

Grund dafür sind Probleme bei der Abwicklung der Module, wie zum Beispiel die Schwierigkeiten beim Programm der Notenverwaltung. Eigentlich hätten bereits in diesem Jahr die meisten Gymnasien die Umwandlung zur Oberstufe vollziehen müssen. Das Bildungsministerium reagierte auf Kritik seitens der Elternvertretung sowie AHS-Administratoren und verschob den Start auf spätestens 2019.

An 200 Standorten werden Schulversuche zur neuen Oberstufe unternommen – wobei diese nur bedingt etwas mit dem geplanten Modulsystem zu tun haben. Laut Elternvertretern ist die Umsetzung nicht vollständig durchdacht worden.

Aufstieg mit zwei Fünfern möglich

Sinn der NOST ist die Minimierung der Sitzenbleiber-Quote. Der Lernstoff teilt sich auf Module auf, die jeweils ein Semester umfassen. Zwei negativ bewertete Module dürfen die Schüler in die nächste Klasse mitnehmen. Danach haben sie zwei Semester Zeit die negativen Module auszubessern. Das NOST-Modell erlaubt es Schülern auch Module vorziehen und in diesen früher zu maturieren, wenn sie wollen.

(bai)

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